Joseph Merkel

Joseph Merkel, anonyme Fotografie, um 1860; Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Joseph Merkel (* 4. August 1788 in Mainz; † 14. Juni 1866 in Aschaffenburg) war ein deutscher Linguist, Archäologe und Bibliothekar.

Leben

Merkel war um 1809 mehrere Jahre Hauslehrer bei der Familie des Großhändlers Franz Brentano (1765–1844) in Frankfurt am Main, wo er dessen Sohn Georg (1801–1852) unterrichtete. Er unterhielt – auch später – insbesondere mit Franz’ Gattin Antonie Brentano (1780–1869) einen freundschaftlichen Briefwechsel.

Von 1810 bis zu seinem Tod wirkte Merkel als Bibliothekar an der Hofbibliothek Aschaffenburg und hatte dort prägenden Einfluss. Er war dort zunächst als Helfer angestellt, ehe er 1817 die Leitung übernahm. Merkel hinterließ der Bibliothek seine ca. 100 Bände umfassende Sammlung neulateinischer Dichter.

Daneben wirkte er als Professor für Philologie am Lyzeum Aschaffenburg.

Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Lebensdaten laut Archivportal D
  2. ↑ Harry Goldschmidt, Um die Unsterbliche Geliebte. Eine Bestandsaufnahme, Leipzig 1977, S. 86
  3. ↑ Hofbibliothek Aschaffenburg
Personendaten
NAME Merkel, Joseph
KURZBESCHREIBUNG deutscher Linguist, Archäologe und Bibliothekar
GEBURTSDATUM 4. August 1788
GEBURTSORT Mainz
STERBEDATUM 14. Juni 1866
STERBEORT Aschaffenburg