Joseph Reiter

Joseph Reiter (* 20. Februar 1850 in Eging am See; † 4. Juli 1924) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Seminaroberlehrer sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.

Leben

Joseph Reiter erhielt nach seinem Studium der Theologie am 27. Juni 1873 die Priesterweihe und war anschließend als Pfarrer tätig. Mit diesem Beruf war häufig eine Lehrtätigkeit an staatlichen bayerischen Schulen verbunden. Am königlich-bayerischen Lehrerseminar in Straubing war er als Seminaroberlehrer und Präfekt tätig. Mit seinem Wirken als erfahrener Lehrer erwarb er den Titel Gymnasialprofessor.

1907 erhielt er als Mitglied der Zentrumspartei ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Vilshofen und blieb bis 1911 in dem Parlament, in dem er in verschiedenen Ausschüssen arbeitete.

Sonstiges

Reiter unterstützte die Bemühungen, im Pfarrdorf Eging eine eigene Poststation einzurichten. Dabei erwarb er große Verdienste.

Schriften

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Schematismus des Bistums Regensburg. 1891 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. ↑ Adreßbuch für München und Umgebung. 1909 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. ↑ Geschichtskulturverein Eging am See; Brigitte Windorfer: Werdegang der Postagentur in Eging
Personendaten
NAME Reiter, Joseph
KURZBESCHREIBUNG deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Seminaroberlehrer und Mitglied des Bayerischen Landtags (Zentrumspartei)
GEBURTSDATUM 20. Februar 1850
GEBURTSORT Eging am See
STERBEDATUM 4. Juli 1924