Joseph Schilter war der Sohn eines Mühlenbauers. Er besuchte das Gymnasium in Schwyz und studierte zunächst an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München, wo er sich am 20. Oktober 1893 für das Fach Malerei immatrikulierte. Danach studierte er in Düsseldorf. Zurückgekehrt in die Schweiz liess er sich als Bürger in Steinen (Kanton Schwyz) nieder und wirkte als Kirchenmaler und Gestalter von Bleiglasfenstern. 1921 rettete er die Steinener Fasnacht-Holzmasken Talibasch und Välädi vor der Verbrennung, indem er sie von einem Tischmacher an sich nahm und an das Schweizerische Landesmuseum verkaufte.
Werke (Auswahl)
1899: Altarbild Unbefleckte Empfängnis und drei Deckengemälde, für die Kapelle der Kirche St. Laurentius in Dallenwil
1902: Entwurf für einen Zyklus von 14 Glasfenstern, Kirche St. Laurentius in Dallenwil, ausgeführt von Karl Wehrli (1843–1902)
↑Schilter (Joseph). In: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Band9: Robbia–Styppax. Gründ, Paris 1976, ISBN 2-7000-0157-5, S.376 (französisch, Textarchiv– Internet Archive): «né le 18 mai 1871 à Steinen dans le canton de Schvvyz»
↑Bettina Baumgärtel, Sabine Schroyen, Lydia Immerheiser, Sabine Teichgröb: Verzeichnis der ausländischen Künstler und Künstlerinnen. Nationalität, Aufenthalt und Studium in Düsseldorf. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 439.
↑Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016) – (smkp.de (Mementodes Originals vom 21. Oktober 2018 im Internet Archive)Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.smkp.de PDF).