Negative Resultate und Nullresultate werden oft nicht von wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert, was dazu führt, dass andere Wissenschaftler die Arbeit ihrer Kollegen wiederholen. Um diesen Publikationsbias auszugleichen und Nullresultate öffentlich zugänglich zu machen, haben Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2011 das Journal of Unsolved Questions gegründet.
Kevin Machel:Es ist auch Gold, was nicht glänzt. In: Bunsen-Magazin. Band23, Nr.3, 2021, S.130–132, doi:10.26125/v9ya-c595.
Thomas D. Kühne:Minus mal minus gibt plus - Warum Wissenschaftler negative Ergebnisse publizieren sollten. In: Forschung und Lehre. Band27, Nr.3, 2020, S.212–213.
↑Christina Kien, Barbara Nußbaumer, Kylie J Thaler, Ursula Griebler, Megan G Van Noord, Petra Wagner, Gerald Gartlehner:Barriers to and facilitators of interventions to counter publication bias: thematic analysis of scholarly articles and stakeholder interviews. In: BMC Health Services Research. Band8, Nr.551, 2014, doi:10.1186/s12913-014-0551-z (englisch).