
Juan Carlos Jobet Eluchans (* 14. Oktober 1975 in Santiago) ist ein chilenischer Wirtschaftswissenschaftler, Manager und Politiker. Von Juni 2019 bis März 2022 war er Energieminister und von Dezember 2020 bis März 2022 gleichzeitig Bergbauminister während der zweiten Regierung von Präsident Sebastián Piñera.
Von Juli 2013 bis März 2014 war er bereits während Piñeras erster Regierung Minister für Arbeit und soziale Sicherung. Seit April 2022 ist er Dekan der Business School der Universidad Adolfo Ibáñez.
Jobet ist der Sohn von Juan Carlos Jobet Sotomayor und der Journalistin Celia Eluchans. Er ist außerdem ein Neffe von Edmundo Eluchans Urenda, der die Región de Valparaíso von 2006 bis 2014 während zweier aufeinanderfolgender Legislaturperioden als Abgeordneter vertrat.
Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile (PUC). An der Harvard University erwarb er einen Master of Business Administration sowie einen Masterabschluss in öffentlicher Verwaltung.
2004 heiratete Jobet die Historikerin Luz María Díaz de Valdés Herrera, eine Tochter des Rechtsanwalts und ehemaligen Präsidenten des Sportvereins Universidad Católica, Manuel Díaz de Valdés. Das Paar hat zwei Töchter.
Von 2000 bis 2010 arbeitete Jobet beim Unternehmen Asset.
Von Mai 2017 bis Januar 2019 war er Vorsitzender des Verwaltungsrats von AFP Capital. Anschließend übernahm er die Geschäftsführung des Fondo de Infraestructura.
Nach dem Ende seiner gleichzeitigen Tätigkeit als Energie- und Bergbauminister im März 2022 übernahm Jobet im April desselben Jahres das Amt des Dekans der Business School der Universidad Adolfo Ibáñez.

Jobet begann seine politische Tätigkeit mit seinem Beitritt zur von Cristina Bitar gegründeten Organisation Independientes en Red. Später gehörte er gemeinsam mit Felipe Kast zu den Gründern des Thinktanks Horizontal. 2010 trat er der Partei Renovación Nacional (RN) bei. 2018 trat er aus der Partei aus.
Zu Beginn der ersten Regierung von Präsident Sebastián Piñera wurde Jobet Kabinettschef des damaligen Innenministers Rodrigo Hinzpeter. Am 29. Juli 2011 wurde er zum Staatssekretär für Wohnungsbau ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis zum 12. November 2012.
Am 24. Juli 2013 übernahm Jobet nach dem Rücktritt von Evelyn Matthei das Amt des Ministers für Arbeit und soziale Sicherung. Er blieb bis zum Ende der ersten Regierung Piñera im März 2014 im Amt.
Am 13. Juni 2019 wurde Jobet während der zweiten Regierung von Sebastián Piñera zum Energieminister ernannt und trat damit die Nachfolge von Susana Jiménez an.
Am 18. Dezember 2020 ernannte Piñera ihn zusätzlich zum Bergbauminister. Er folgte in diesem Amt Baldo Prokurica, der am selben Tag das Amt des Verteidigungsministers übernahm. Jobet war damit der erste Minister seit Laurence Golborne, der gleichzeitig die Ressorts Energie und Bergbau leitete. Beide Ministerämter übte er bis zum Ende der Regierung Piñera im März 2022 gleichzeitig aus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jobet, Juan Carlos |
| ALTERNATIVNAMEN | Jobet Eluchans, Juan Carlos |
| KURZBESCHREIBUNG | chilenischer Wirtschaftswissenschaftler, Manager und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 14. Oktober 1975 |
| GEBURTSORT | Santiago de Chile, Chile |