| Julia Kielak | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 16. Mai 2004 |
| Geburtsort | Pruszków, Polen |
| Größe | 1,81 m |
| Partnerin | 2020, 2022–2024 Maja Kruczek 2020–2021 Małgorzata Ciężkowska 2020, 2023 Melania Marcinowska 2021–2022 Agata Ceynowa 2024–2025 Marta Łodej 2025 Natalia Okła 2026 Zuzanna Kudlik |
| Weltrangliste | Position 126 |
| Erfolge | |
| 2025 – polnische Vizemeisterin 2026 – Zweite FIVB Futures Rzeszow 2026 – EM-Teilnehmerin | |
| (Stand: 25. August 2026) | |
Julia Kielak (* 16. Mai 2004 in Pruszków) ist eine polnische Beachvolleyballspielerin.
Die in der Woiwodschaft Masowien geborene Sportlerin trat von 2020 bis 2021 mit verschiedenen Partnerinnen bei nationalen Veranstaltungen und internationalen Turnieren an. So erreichte sie mit Agata Ceynowa Achtelfinals bei den Ein-Stern-Events der FIVB World Tour 2021 in Madrid und Apeldoorn, wurde im selben Jahr mit Małgorzata Ciężkowska Sechste bei der Europameisterschaft der unter Achtzehnjährigen in Ljubljana und in der Saison zuvor Fünfte bei der gleichen Veranstaltung in Izmir mit Maja Kruczek. Mit der entschloss sie sich ab 2022 für eine feste Zusammenarbeit. Im ersten Jahr wurden sie einmal Dritte bei einer nationalen Veranstaltung. 2023 standen sie zum ersten Mal bei einem Wettbewerb der polnischen Beachtour in Kołobrzeg bei der Siegerehrung gemeinsam auf der obersten Stufe des Treppchens. Beim Futures in der Hauptstadt ihres Heimatlandes erkämpften sie durch den Gruppensieg einen Platz im Viertelfinale. Beim Challenger in Haikou scheiterten sie dagegen in der Vorausscheidung an den Chinesinnen Zhu Lingdi / Cao Shuting, die sich anschließend erst im Finale gegen die brasilianischen Spitzenathletinnen Carolina Solberg / Bárbara Seixas endgültig geschlagen geben mussten. Am Ende der Saison trennte sich das Beachpaar aus Mitteleuropa zunächst, startete jedoch im nächsten Jahr noch einmal gemeinsam bei der FISU-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro und gehörte nach dem Achtelfinalaus gegen die Österreicherinnen Anja Trailović / Magdalena Rabitsch als Neunter zu den besten sechzehn Studentenduos der Welt.
2024 begann Kielak eine neue Partnerschaft mit Marta Łodej. Die beiden wurden 2025 in der Nationalmannschaft in der Vorrunde des CEV Nations Cups eingesetzt. Das polnische Team verpasste jedoch als Zweiter der Gruppe F punktgleich knapp hinter den Estinnen nur wegen des um 0,04 schlechteren Ballquotienten die Endrunde, da sich nur die Sieger der Pools dafür qualifizieren konnten. Die gebürtige Pruszkówerin und die gebürtige Warschauerin gewannen dagegen in zwei Spielzeiten drei nationale Turniere, wurden einmal Dritte und einmal Zweite bei der Landesmeisterschaft, standen bei vier Futures in der Runde der Acht und verpassten bei den gleichwertigen Veranstaltungen in Prag und in Krakau als Vierte nur knapp das Podest. Sportlich und auch finanziell noch wertvoller waren jedoch die Resultate, die Julia Kielak in nur drei Wettbewerben mit Natalia Okła erzielte. Dabei spielte der geteilte fünfte Platz bei der U22-EM nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger waren die Leistungen, die den Polinnen bei den Challengers in Baden und in Veracruz gelangen. In Österreich besiegten sie in der Qualifikation zwei Gegnerpaare, in Mexiko reichte ein Spielgewinn zum Einzug in den Hauptwettbewerb. An beiden Orten überstanden sie die Vorrunde und beendeten die Events auf den geteilten siebzehnten Plätzen.
Seit 2026 steht Julia Kielak an der Seite von Zuzanna Kudlik auf dem Beachfeld. Dabei sprangen bisher ein zweiter Rang beim Futures in Rzeszów sowie die Teilnahme an der Europameisterschaft in Stare Jabłonki heraus. Dort konnte das polnische Duo jedoch nur einen Satz für sich entscheiden und schied nach der Vorrunde aus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kielak, Julia |
| KURZBESCHREIBUNG | polnische Beachvolleyballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 16. Mai 2004 |
| GEBURTSORT | Pruszków, Polen |