Julius Hess (* 16. April 1878 in Stuttgart; † 21. Juli 1957 in Pöcking bei Starnberg) war ein deutscher Maler.
Von 1900 bis 1903 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München. 1914 war er Mitbegründer der Münchener Neuen Secession. Ab 1927 bis 1946 war Julius Hess ordentlicher Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. In seiner Meisterklasse waren ab 1935 die Malerin Karoline Wittmann (1913–1978), Luise Niedermaier (1908–1997), Gabriele Thiersch (1920–2000), Irma Hünerfauth (1907–1998), Marianne Henselmann (1902–2002), die sich auch noch nach Abschluss ihrer Akademieausbildung regelmäßig bis zu seinem Tod in der Pixisvilla in Pöcking trafen, wo Julius Hess malte und lebte und ihre neuen Bilder besprachen. Julius Hess war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. 1950 wurde Julius Hess ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Nach dem Kunsthistoriker Matthias Arnold ist sein Malstil stark von Paul Cézanne beeinflusst.
Julius Hess starb 1957 an seiner Malerstaffelei in Pöcking am Starnberger See. Bis zuletzt wurde Julius Hess von seinen Schülerinnen verehrt. Julius Hess ist in Stuttgart begraben.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hess, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 16. April 1878 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |
| STERBEDATUM | 21. Juli 1957 |
| STERBEORT | Pöcking bei Starnberg |