June Gale

June Gale, 1935

June Gale, verheiratete June Gale Levant, (* 6. Juli 1911 in San Francisco, Kalifornien als Doris Gilmartin; † 13. November 1996 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben

June Gale wurde 1911 in San Francisco, im US-Bundesstaat Kalifornien geboren. Sie hatte eine Zwillingsschwester namens Helen Gilmartin, die den Künstlernamen Jane Gale trug. Gemeinsam mit den ein Jahr später geborenen Zwillingen Joan (bürgerlich Lorraine Gilmartin) und Jean Gale (bürgerlich Lenore Gilmartin) wuchsen beide auf.

Die Schwestern begannen schon in jungen Jahren unter demm Namen Gale Sisters als angebliche Vierlinge unter dem Namen Gale Quadruplets im Varieté aufzutreten. Am Broadway traten Gale und ihre Schwestern als Gale Quadruplets in Flying High (1930) und George White’s Scandals (1931) auf. In den frühen 1930er Jahren drehte June Gale ihre ersten Filme in Hollywood, ursprünglich als Goldwyn Girl in „Roman Scandals“, und nach und nach erlangte sie immer größere Rollen, vor allem in B-Filmen, nachdem sie 1936 bei Fox unterschrieben hatte. 1962 hatte sie ihre erste Rolle in der Fernsehserie Alfred Hitchcock präsentiert (Alfred Hitchcock Presents).

Im Dezember 1939 heiratete Gale Oscar Levant in Fredericksburg, Virginia, mit dem bis zu seinem Tod im Jahr 1972 verheiratet war. Gale war von 1978 bis 1992 mit Henry Ephron verheiratet. Hierdurch wurde sie Stiefmutter der bekannten Schriftstellerinnen Nora Ephron, Delia Ephron, Hallie Ephron und Amy Ephron.

Gale starb am 13. November 1996 im Alter von 85 Jahren im Cedars-Sinai Medical Center an einer Lungenentzündung. Sie wurde im Pierce Brothers Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles, Kalifornien, beigesetzt.

Filmografie

Commons: June Gale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ June Gale in der Datenbank Find a Grave
  2. ↑ Gale Quadruplets. In: www.ibdb.com. Abgerufen am 27. Dezember 2023 (englisch).
  3. ↑ June Gale. In: Internet Broadway Database. The Broadway League, abgerufen am 27. Dezember 2023 (englisch).
  4. ↑ David Soren: Art, Popular Culture, and The Classical Ideal in the 1930s: Two Classic Films — A Study of Roman Scandals and Christopher Strong. Midnight Marquee & BearManor Media (englisch, google.com).
  5. ↑ Jeff Gordon: Foxy Lady: The Authorized Biography of Lynn Bari. BearManor Media, 2010 (englisch, google.com).
  6. ↑ The taming of the Screwball. In: Detroit Free Press. Michigan, Detroit 10. März 1940, S. 25 (amerikanisches Englisch, newspapers.com [abgerufen am 27. Dezember 2023]).
  7. ↑ June Gilmartin Levant, entertainer. In: Arizona Republic. Phoenix, Arizona 18. November 1996, S. 11 (amerikanisches Englisch, newspapers.com [abgerufen am 27. Dezember 2023]).
  8. ↑ Scott Wilson: Resting Places: The Burial Sites of More Than 14,000 Famous Persons, 3d ed. McFarland, 2016, ISBN 978-1-4766-2599-7 (google.com [abgerufen am 27. Dezember 2023]).
  9. ↑ Myrna Oliver: June Levant; Actress Co-Hosted '50s Talk Show. 18. November 1996, abgerufen am 27. Dezember 2023 (amerikanisches Englisch).
  10. ↑ June Gale in der Datenbank Find a Grave
Personendaten
NAME Gale, June
ALTERNATIVNAMEN Gale Lavant, June (vollständiger Name); Gilmartin, Doris (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Schauspielerin
GEBURTSDATUM 6. Juli 1911
GEBURTSORT San Francisco, Kalifornien
STERBEDATUM 13. November 1996
STERBEORT Los Angeles, Kalifornien