Justus Zeyen (* 9. Juni 1963 in Kiel; † 21. Dezember 2025 in Hannover) war ein deutscher Pianist und Liedbegleiter.
Justus Zeyen erhielt zunächst Violin- und Klavierunterricht (u. a. bei Cord Garben). 1980 nahm er erfolgreich am Bundeswettbewerb Jugend musiziert teil und war 1982 und 1986 Stipendiat der Richard Wagner Stiftung. Nach dem Abitur an der Kieler Gelehrtenschule 1982 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Martin Dörrie, Karl Engel und Bernhard Ebert. Ergänzend dazu belegte er Kurse bei Erik Werba und Hartmut Höll.
Justus Zeyens musikalischer Schwerpunkt lag in der Kammermusik. Weltweit gab er Konzerte als Solist, vor allem aber als Liedbegleiter. Prominente, mit denen er musizierte, waren z. B. Juliane Banse, Christiane Iven, Sibylla Rubens, Doris Soffel, Siegfried Lorenz, Michael Schade und Bernd Weikl sowie die Chöre des Bayerischen und Süddeutschen Rundfunks. Zahlreiche Tonträgeraufnahmen und Rundfunkmitschnitte ergänzten sein musikalisches Schaffen. Seit ersten gemeinsamen Konzerten im Rahmen der Kremerata Musica im burgenländischen Lockenhaus 1994 arbeitete Justus Zeyen regelmäßig mit Thomas Quasthoff zusammen. Measha Brueggergosman ließ sich im Rahmen von Liederabenden von Justus Zeyen begleiten.
Zeyen unterrichtete u. a. Korrepetition an der Musikhochschule in Hannover. Seit dem 1. Oktober 2020 hatte er eine Professur für Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Musik Wien.
| Personendaten | |
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| NAME | Zeyen, Justus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pianist und Liedbegleiter |
| GEBURTSDATUM | 9. Juni 1963 |
| GEBURTSORT | Kiel |
| STERBEDATUM | 21. Dezember 2025 |
| STERBEORT | Hannover |