Jutta Makowsky (* 26. August 1928 in Freiburg; † 18. Januar 2013 in München) war eine deutsche Journalistin und Autorin.
Jutta Makowsky wuchs in Freiburg in einer Künstlerfamilie auf. Nach der Schule besuchte sie in Stuttgart die Schauspielakademie. Sie hatte Engagements als Schauspielerin in Heidelberg und Freiburg. Daneben arbeitete sie beim Südwestfunk als Sprecherin, unter anderem nahm sie Hörspiele auf Alemannisch auf. Damals begann sie auch, in alemannischer Mundart zu schreiben und verfasste einige Hörspiele, die im SWF ausgestrahlt wurden.
Ab 1959 lebte sie in München als Freie Journalistin für Presse und Rundfunk. In den 1960er Jahren begann sie, kleine Alltagserlebnisse in Prosa als Satire und Glosse zu verfassen, die in Zeitungen und später als Bücher veröffentlicht wurden. Ab 1974 war sie ständige Freie Mitarbeiterin bei der Süddeutschen Zeitung. Auch für den Bayerischen Rundfunk erstellte sie Beiträge.
1987 erschien ihr erstes Buch „Mamas Lieblinge“. Insgesamt verfasste sie vierzehn Bücher und auch einige Gedichte.
1970 erschien von ihr ein Beitrag auf Alemannisch in der Anthologie „Alemannische Geschichten“.
Sie war Mitglied des Künstlerkreises 83 München-Pasing (KK83) und wurde 2001 mit der Goldene Rose ausgezeichnet.
Makowsky gehörte zu den ersten weiblichen Autorinnen, die 2001 bei den Münchner Turmschreibern aufgenommen wurde. Im Jahr 2004 wurde sie mit dem Bayerischen Poetentaler der Turmschreiber ausgezeichnet.
Sie spielte über 35 Jahre lang Orgel im Gottesdienst der evangelisch-lutherischen Paul-Gerhardt-Gemeinde, im Altersheim Alfons-Hoffmann-Haus und der Seniorenresidenz am Westpark in München.
Jutta Makowsky war verheiratet und hatte einen Sohn.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Makowsky, Jutta |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Journalistin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 26. August 1928 |
| GEBURTSORT | Freiburg |
| STERBEDATUM | 18. Januar 2013 |
| STERBEORT | München |