| K136 Kooryong | |
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K136A1 Kooryong beim Übungsschießen (2014) | |
| Allgemeine Eigenschaften | |
| Besatzung | 4 (Kommandant, Fahrer, Richtschützen) |
| Länge | 7,7 m |
| Breite | 2,5 m |
| Höhe | 2,9 m |
| Masse | 16,4 t |
| Panzerung und Bewaffnung | |
| Hauptbewaffnung | 36 × 130-mm-Raketenwerfer |
| Sekundärbewaffnung | keine |
| Beweglichkeit | |
| Antrieb | Dieselmotor |
| Geschwindigkeit | 80 km/h |
| Leistung/Gewicht | |
Beim K136 Kooryong (koreanisch K136 '구룡') handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-System auf Radfahrgestell aus südkoreanischer Produktion. Die Typenbezeichnung der Streitkräfte Südkoreas lautet K136.
Im Jahr 1979 begannen am staatlichen Laboratorium für Verteidigungswissenschaften (국방과학연구소) die Entwicklungsarbeiten an diesem mobilen Mehrfachraketenwerfersystem, weil Nordkorea in den 1970er-Jahren über ein großes Arsenal an Raketenartillerie aus sowjetischer Produktion, wie zum Beispiel BMD-20, BM-14 und BM-21, verfügte. Um dieser quantitativen Übermacht zu begegnen, wurden bereits ab dem Jahr 1981 erste Exemplare ausgeliefert und bei der Südkoreanischen Armee eingeführt.
Von 1987 bis 1991 wurde die verbesserte Version K136A1, die mit Werferrohren aus Edelstahl und einem hydraulischen Kippzylinder ausgestattet war, bei der südkoreanischen Armee eingeführt. Im Jahr 1988 wurden die Raketen K33 und K38 mit einer Reichweite von 36 km bzw. 30 km entwickelt.
Der K136 Kooryong ist ein typisches Waffensystem des Kalten Krieges mit hoher Feuerrate und guter Flächenwirkung, das aber in einem modernen Konflikt mit seiner manuellen Bedienung und Ungenauigkeit zunehmend an Bedeutung verliert. Mit Stand 2026 wird es bei den südkoreanischen Streitkräften schrittweise durch das deutlich leistungsfähigere K239-Chunmoo-Mehrfachraketenwerfer-System abgelöst.

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