| Kristallstruktur | |||||||||||||||||||
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| _ K+ _ O2− | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Kaliumoxid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | K2O | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
hygroskopische, farb- und geruchlose Kristalle | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 94,20 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
2,32 g·cm−3 | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
heftige Zersetzung in Wasser | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Kaliumoxid (K2O) ist eine chemische Verbindung des Kaliums aus der Gruppe der Oxide und liegt als weißer Feststoff vor.
Kaliumoxid kann durch Reaktion von Sauerstoff und Kalium gewonnen werden, wobei Kaliumperoxid K2O2 und durch die Reaktion mit weiterem Kalium dann Kaliumoxid entsteht.
Alternativ kann Kaliumoxid durch Erhitzen von Kaliumnitrat oder Kaliumnitrit mit Kalium oder Kaliumazid erzeugt werden.
Kaliumoxid besitzt eine kubische Antifluorit-Kristallstruktur mit der Raumgruppe Fm3m (Raumgruppen-Nr. 225) und dem Gitterparameter a = 6,436 Ångström (Einheit). In dieser Struktur tauschen die Anionen und Kationen gegenüber der von Calciumfluorid ihre Positionen. Zudem sind zwei weitere Modifikationen bekannt, die die Verbindung bei höheren Temperaturen bildet. Zwischen 317 und 372 °C kristallisiert es in einer kubisch-primitiven Struktur mit dem Gitterparameter a = 12,125 Å, oberhalb davon in einer rhomboedrischen Struktur mit den Gitterparametern a = 12,543 Å und α = 91,47°.
Ab 446 °C beginnt eine partielle Disproportionierung zu Kalium und Kaliumperoxid.
Die Standardbildungsenthalpie von Kaliumoxid beträgt ΔHf0 = −363 kJ/mol.
Wie andere Alkalimetalloxide bildet Kaliumoxid bei Berührung mit Wasser ein Hydroxid, in diesem Fall Kaliumhydroxid (KOH), das sich in Wasser zu Kalilauge löst.
Kaliumoxid selbst wird nicht als Düngemittel (PK/NPK-Dünger) verwendet, aber dort als Maßeinheit für den Anteil von Kalium (z. B. in Form von Kaliumsulfat, Kaliumformiat, Kaliumnitrat oder Kaliumchlorid) im Düngemittel eingesetzt.