Korea Institute of Science and Technology Europe Forschungsgesellschaft

Gebäude des KIST Europe auf dem Campus der Universität des Saarlandes
Korea Institute of Science and Technology Europe (KIST)
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: rechtlich selbstständig
Rechtsform des Trägers: GmbH
Standort der Einrichtung: Saarbrücken
Art der Forschung: Grundlagenforschung, Angewandte Forschung
Fächer: Umwelttechnik, Bioengineering
Grundfinanzierung: EU-Kommission und Bund (34 %)
Leitung: Jinsang Kim
Mitarbeiter: ca. 70
Website: www.kist-europe.de

Die Korea Institute of Science and Technology Europe Forschungsgesellschaft mbH (KIST) ist die einzige Zweigstelle des Korea Institute of Science and Technology außerhalb Südkoreas. Das KIST wurde 1996 durch einen deutsch-koreanischen Staatsvertrag gegründet und hat seinen Sitz in Saarbrücken. Auf dem Campus der Universität des Saarlandes, mit der es eine Kooperationsvereinbarung geschlossen hat, wurde ein Forschungsgebäude errichtet, das neben Büro- und Laborräumen auch Werkstätten und ein Technikum umfasst.

Die Aufgaben von KIST Europe sind folgende:

Ziele

KIST Europe pflegt Kooperationen mit der Universität des Saarlandes in den Bereichen Pharmazie (Ursapharm-Labor) und Medizintechnik, mit dem Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg im Bereich Biologie und viele weitere Kooperationen in Deutschland und Europa (Universität Twente, Universität Gent, Universität Innsbruck, Erasmus-Universität Rotterdam, Universität Glamorgan, Universitätsklinikum Marburg usw.).

Forschung

Aktuell ist die Forschung bei KIST aufgeteilt in die folgenden Bereiche:

Schwerpunkte sind Mikrofluidik – auch in Verbindung mit Magnetismus, Lab-on-chip, Identifizierung von DNA/RNA, Herstellung von Instrumenten für klinische Diagnostik
Schwerpunkte sind Immuntherapie, Wirkstofftransport sowie Wirkstoff-, Biomaterial- und Biosensorenentwicklung sowie Bereitstellung von innovativen, neuen Therapeutika und Diagnostika zur biomedizinischen und pharmazeutischen Verwendung
Schwerpunkte sind Umweltrisikoabschätzung der Toxizität von chemischen Gemischen und künstlichen Nanomaterialien, Bestimmung der Ökotoxizität und Bekämpfung von Grünalgen, Einhaltung von Umweltbestimmungen (REACH, GHS, K-REACH) sowie Produktion und Lagerung von „Grüner Energie“
Schwerpunkte ist die Entwicklung von innovativen Lösungen für gesellschaftliche Probleme in Korea und Europa durch Etablierung von strategischen Konzepten und technischen Lösungen für einen sicheren Einsatz in der koreanischen und europäischen Industrie (z. B. Planung von europäischen Forschungsprojekten wie Horizont 2020 und EUREKA)