Kaffeine

Kaffeine
Basisdaten
Entwickler Kaffeine Team
Aktuelle Version 2.0.19
(6. November 2024)
Betriebssystem Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme
Programmier­sprache C++
Kategorie Mediaplayer
Lizenz GPL (Freie Software)
deutschsprachig ja
Kaffeine-Webseite (deutsch)

Kaffeine ist ein freier Mediaplayer für Linux. Das Programm ist unter der GNU General Public License veröffentlicht worden und kann somit kostenlos benutzt und verteilt werden. Es nutzt die Möglichkeiten der Benutzeroberfläche KDE und passt sich daher mit seinem Bedienkonzept und dem sogenannten „Look and Feel“ in diese Benutzerumgebung vollständig ein.

Funktionsweise

Kaffeine ist ein reines Frontend. Das bedeutet, dass es zum Abspielen der Video- und Musikdaten keine eigenen Programmfunktionen mitbringt. Anfänglich griff Kaffeine stattdessen auf die xine-lib oder auf GStreamer zurück. Inzwischen setzt das Programm jedoch ausschließlich auf libvlc.

Funktionen

Medientypen

Da die Fähigkeit, bestimmte Medientypen abzuspielen, nicht von Kaffeine selbst abhängt, geht diese Liste auf die Fähigkeiten von libvlc zurück, mit dessen Hilfe Kaffeine unter anderem folgende Medientypen abspielen kann:

KDE-Integration

Die zusätzlichen Funktionen von Kaffeine beschränken sich hauptsächlich auf die Integration in KDE:

Geschichte

Kaffeine 0.8.5

Kaffeine wurde und wird von Jürgen Kofler entwickelt und unter den Bedingungen der Open-Source-Lizenz GNU General Public License (GPL) veröffentlicht. Der Programmname ist ein für KDE-Applikationen typisches Wortspiel (ein zusätzliches, beziehungsweise ein „C“ ersetzendes, „K“ im Namen) mit Caffeine, dem englischen Wort für Koffein. Ursprünglich konnte wahlweise statt xine auch GStreamer als Backend genutzt werden, diese Möglichkeit wurde allerdings wieder aus Kaffeine entfernt.

Commons: Kaffeine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Release 2.0.19. 6. November 2024 (abgerufen am 23. September 2025).
  2. ↑ The kaffeine Open Source Project on Open Hub: Languages Page. In: Open Hub. (abgerufen am 18. Juli 2018).