| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Kaliumamid | |||||||||||||||
| Summenformel | KNH2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes bis graues Pulver mit Geruch nach Ammoniak | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 55,12 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,57 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
338 °C | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
reagiert mit Wasser | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Kaliumamid ist eine chemische Verbindung aus der Stoffgruppe der Metallamide.
Kaliumamid kann durch Reaktion von Kalium mit Ammoniak gewonnen werden.
Es wurde zuerst 1808 von Joseph Louis Gay-Lussac und Louis Jacques Thénard dargestellt.
Kaliumamid ist ein weißes bis graues hygroskopisches Pulver mit Geruch nach Ammoniak, das mit Wasser reagiert. Es besitzt eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/m (Raumgruppen-Nr. 11). Es zersetzt sich an feuchter Luft, wobei sich Ammoniak und Kaliumhydroxid bilden.
Kaliumamid wird in der organischen Chemie (z. B. für nukleophile Substitutionen und Polymerisationen) verwendet.