| Karamian | ||
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| Gewässer | Javasee | |
| Inselgruppe | Masalembu-Inseln | |
| Geographische Lage | 5° 4′ S, 114° 36′ O | |
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| Höchste Erhebung | 7 m | |
| Einwohner | 3986 | |
Karamian, auch Keramian, ist eine kleine indonesische Insel in der Javasee. Sie gehört verwaltungsrechtlich zu den Masalembu-Inseln in dem Regierungsbezirk Sumenep in der Provinz Jawa Timur. Im Jahr 2015 hatte sie 3986 Einwohner.
Die Insel Karamian liegt mit 200 Kilometer Entfernung von der Bezirkshauptstadt Sumenep geografisch näher an Borneo. Die Gewässer um die Insel sind flach, sodass Schiffe einige Meilen vor der Küste ankern müssen. Markante Reliefformen fehlen; der höchste Punkt liegt bei 7 Metern über dem Meeresspiegel. Die Küstenbereiche weisen Sandstrände, Mangroven und einzelne, per Lokalboot erreichbare Felsvorsprünge auf.
Im Jahr 2015 hatte die Insel laut Schätzung von Badan Pusat Statistik 3986 Einwohner in 1657 Haushalten. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Maduresen und Bugis, die dem Islam angehören.
Die Fischerei beschäftigt rund 1000 Personen auf der Insel; die Landwirtschaft ist der zweitwichtigste Erwerbszweig. Kokosnüsse und Mais sind die Hauptkulturen. Ein entstehender Ökotourismus auf Basis von Schnorcheln/Tauchen und weißen Sandstränden nimmt seit den 2020er Jahren zu.
Es gibt eine öffentliche Grundschule sowie entsprechende Madrasas auf Grund- und Sekundarstufe I. Auch eine Zweigstelle eines Puskesmas ist vorhanden. Der Seeverkehr ist das wichtigste Verkehrsmittel; festgelegte Schifffahrtsrouten verbinden Karamian und Masalembu mit Java–Madura–Kalimantan. Lokale Fährboote verbinden Karamian mit Masalembu und Surabaya. Im Oktober 2024 wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 175 kW installiert, um die Stromversorgung der Insel sicherzustellen.