Karin Korn (* 1. Oktober 1948 in Gommern; † 1998 in Dresden) war eine deutsche Glasdesignerin.
Karin Korn studierte bis 1973 Formgestaltung an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein, insbesondere bei Ilse Decho und Hans Merz und schloss in Prag ein Zusatzstudium bei Stanislav Libensky (1921–2002) an der heutigen Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag UMPRUM an. Danach arbeitete sie als Formgestalterin in der Außenstelle Görlitz des VEB Vereinigte Beleuchtungsglaswerke Dresden und im VEB Glaswerk Rietschen. Sie entwarf vor allem Beleuchtungsglas und Hohlglasgefäße. Typisch für sie „scheinen Leuchten-Gefäß-Ensembles, die technische Innovationen nutzen (vakuumgezogene Stiele, Zentrifugalverfahren) und sich gleichzeitig der Tradition des Lausitzer Glases stellten.“ 1986 erhielt sie den Grand Prix des Internationalen Zeiss-Praktika-Fotowettbewerbs für ein von ihr gestaltetes optisches Glas, das vom VEB Carl Zeiss JENA produziert wurde.
Karin Korn war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und gehörte der zentralen Arbeitsgruppe Gedeckter Tisch an.
Sie war mit dem Maler, Grafiker und Glasgestalter Wolfgang Korn verheiratet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Korn, Karin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Glasdesignerin |
| GEBURTSDATUM | 1. Oktober 1948 |
| GEBURTSORT | Gommern |
| STERBEDATUM | 1998 |
| STERBEORT | Dresden |