Karl Alois Nack

Karl Alois Nack (auch Karl Aloys Nack oder Karl Nack; * 14. November 1751 in Holzheim (bei Dillingen an der Donau); † 8. Juli 1828 in Augsburg) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Theologe.

Leben

Nack war Sohn eines Kirchenbeamten. Er besuchte bis 1769 das Jesuitengymnasium Dillingen. Anschließend studierte er an der Universität Dillingen, ab 1772 Theologie. Anschließend besuchte er das hochschulische Lyzeum in Freising. 1775 erfolgte seine Priesterweihe. Er wurde Benediktiner und Professor an der Klosterschule der Abtei Neresheim. 1786/1787 wirkte er als Hofprediger an der Hofkapelle in Stuttgart. Anschließend war er wieder in Neresheim tätig. Er war unter anderem auch Bibliothekar und Archivar der Abtei sowie später Landschulinspektor.

Nack wurde nach der Säkularisation 1807 Pfarrer von Druisheim. 1821 wurde er zum Domkapitular am Augsburger Dom. Er war bis zuletzt schriftstellerisch tätig, wobei er insbesondere Gebets- und Andachtsbücher verfasste, die in vielfachen Auflagen erschienen. Zu seinen Verdiensten gehörte die Bewahrung der Abteikirche Neresheim vor dem Abriss nach der Säkularisation.

Werke (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Nack, Karl Alois
ALTERNATIVNAMEN Nack, Karl Aloys; Nack, Larl
KURZBESCHREIBUNG deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Theologe
GEBURTSDATUM 14. November 1751
GEBURTSORT Holzheim (bei Dillingen an der Donau)
STERBEDATUM 8. Juli 1828
STERBEORT Augsburg