Karl Christian Haase

Karl Christian Haase (* 8. Juni 1893 in Uetersen; † 1968) war ein deutscher Hafenarbeiter und Gegner des Nationalsozialismus. Er gehörte im Jahr 1936 zu den Angeklagten im Offenborn-Prozess und wurde wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt.

Leben

Haase wurde als Sohn eines Arbeiters geboren und war als Hafenarbeiter tätig. Seine politische Orientierung führte dazu, dass er nach dem Verbot der KPD und der Zerschlagung linker Strukturen weiterhin Kontakte zu kommunistischen Kreisen pflegte.

Prozess und Verurteilung

Im sechsten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.F) wurde Haase am 3. Februar 1936 zu vier Jahren Zuchthaus, vier Jahren Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht verurteilt. Grund war die Aufbewahrung von Waffen des früheren Arbeiter- und Soldatenrats Uetersen, die später vergraben aufgefunden wurden.

Literatur

Personendaten
NAME Haase, Karl Christian
KURZBESCHREIBUNG deutscher Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus
GEBURTSDATUM 8. Juni 1893
GEBURTSORT Uetersen
STERBEDATUM 1968