Karl Erich Merseburger

Karl Erich Merseburger (* 20. November 1890 in Zeitz; † 28. August 1968 in Weinheim) war ein deutscher Graphiker und Kunstmaler. Er signierte mit seinen Initialen KEM.

Leben

Merseburger machte eine Ausbildung zum Postbeamten. Er war ein Schüler von A. Brinkmann und Hans A. Fischer an der Staatlichen Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig. Später wirkte er als Illustrator, Maler und Grafiker. Bekannt wurden seine Holzschnitte, die er mit seinem Atelierstempel K. E. Merseburger, Zeitz versah. Er wirkte auch als Exlibriskünstler.

Bis zu seiner legalen Übersiedlung aus der DDR in die Bundesrepublik im Jahr 1959 war er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und in weiteren Verbänden aktiv. Bei einem Wettbewerb der Kultur und Arbeit in Berlin gewann er einen 5. Preis.

Sein zweites Kind aus der Ehe mit Frau Gertrud Merseburger, geborene Troeger, war der Journalist Peter Merseburger, sein Enkel der Journalist Stephan Merseburger.

Publikationen (Auswahl)

(alle unter K. E. Merseburger)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Merseburger, Karl Erich. In: Manfred Neureiter: Lexikon der Exlibriskünstler. Pro Business, 2016, S. 444. ISBN 978-3-864-60394-5
  2. ↑ Hella zog heute ein. Geburtsanzeige für Hella Merseburger, gestaltet von Karl Erich Merseburger, 1925.
  3. ↑ Hella bekam ein Brüderlein. Geburtsanzeige für Peter Merseburger, gestaltet von Karl Erich Merseburger, 1928; im Museum Schloss Moritzburg Zeitz.
Personendaten
NAME Merseburger, Karl Erich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Künstler
GEBURTSDATUM 20. November 1890
GEBURTSORT Zeitz
STERBEDATUM 28. August 1968
STERBEORT Weinheim