Karl Erich Schaefer (* 4. Januar 1905 in Dresden; † 20. August 1982 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Er war der Sohn eines Seminaroberlehrers. Schaefer machte von 1921 bis 1923 eine Lehre als Dekorationsmaler. Von 1924 bis 1930 studierte er bei Ferdinand Dorsch und Richard Dreher an der Kunstakademie Dresden, wo er zuletzt Meisterschüler war. Die Akademie erwarb Arbeiten Schaefers, und 1927 erhielt er von der Akademie ein Stipendium. Danach arbeitete er als freischaffender Maler und Grafiker in Dresden. Seine Sujets waren vor allem Landschaften, Blumen, Tiere und Stillleben. 1930 bis 1931 hatte er einen Studienaufenthalt in Paris.
In der Zeit des Nationalsozialismus war Schaefer Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste und des Dresdner Künstlerbundes. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 11 großen Ausstellungen sicher belegt, darunter 1942 die Große Deutsche Kunstausstellung in München.
Nach der Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Soldat der Wehrmacht und der Kriegsgefangenschaft arbeitete Schaefer wieder in Dresden. Er gehörte 1947 zu den Mitbegründern der Künstlergruppe „Das Ufer – Gruppe Dresdner Künstler 1947“. 1949 gehörte er mit Paul Sinkwitz und Willy Wolff zu den Künstlerkollektiven, die mit der Schaffung von Wandbildern für die Zweite Deutsche Kunstausstellung beauftragt wurden. Die Bilder sollten „die gesellschaftlichen Veränderungen in der Ostzone und den Charakter des Zweijahrplanes zum Ausdruck bringen …“.
Von 1950 bis 1962 hatte Schäfer ein Atelier im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz.
Schaefer war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Von 1961 bis 1970 arbeitete er als Dozent im Grundstudium und im Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.
| Personendaten | |
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| NAME | Schaefer, Karl Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 4. Januar 1905 |
| GEBURTSORT | Dresden |
| STERBEDATUM | 20. August 1982 |
| STERBEORT | Dresden |