Karl Feuerer

Karl Feuerer (* 11. September 1907 in München; † 1968) war ein deutscher Kommunist, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime und KZ-Häftling.

Lebensdaten

Feuerer war Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und befand sich seit 1933 in Haft. Von 1939 bis 1945 war er Häftling im KZ Buchenwald. Hier organisierte er die Verbindung der Kommunisten aus dem Süden von Bayern untereinander. Im Block 30 war er zum Stubendienst eingeteilt, später tat er Dienst in der Häftlingsbücherei, in der Schreibstube und nach einer Strafversetzung in den Steinbruch war er in der Häftlingskantine eingesetzt.

Im Jahre 1945 erlebte er die Befreiung des KZ Buchenwald. Er engagierte sich erneut in der KPD, für die er bei der Bundestagswahl 1949 erfolglos im Bundestagswahlkreis München-Land kandidierte.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Heinz Koch, Udo Wohlfeld: Das deutsche Buchenwaldkomitee. Die Periode von 1945 bis 1958. Weimar 2010, S. 173, ISBN 3-935275-14-5.
  2. ↑ Feuerer, Karl. In: Martin Schumacher (Hrsg.): M.d.B. – Die Volksvertretung 1946–1972. – [Faber bis Fyrnys] (= KGParl-Online-Publikationen). Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e. V., Berlin 2006, ISBN 3-7700-5224-2, S. 298, urn:nbn:de:101:1-2014070812574 (kgparl.de [PDF; 253 kB; abgerufen am 3. Februar 2025]).
Personendaten
NAME Feuerer, Karl
ALTERNATIVNAMEN Carolus (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Kommunist, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime und KZ-Häftling
GEBURTSDATUM 11. September 1907
GEBURTSORT München
STERBEDATUM 1968