Karl Adalbert Andreas Fischl-Pirkhänfeld (* 17. April 1871 in Birkfeld als Karl Adalbert Andreas Heinisch; † 21. Februar 1937 in Kainbach bei Graz) war ein österreichischer Architekt. Er gilt als Vertreter des Jugendstils.
Karl Fischl wurde am 17. April 1871 als Sohn des Hutmachermeisters Karl Heinisch (vulgo Fischl) und dessen Ehefrau Sophia in Birkfeld geboren und am selben Tag auf den Namen Karl Adalbert Andreas getauft.
Der Schüler Karl Freiherr von Hasenauers und Otto Wagners sowie Kollege Josef Plečniks, baute vorwiegend Privathäuser (samt Inneneinrichtung) in Wien und Umgebung. Nach dem Ersten Weltkrieg ist außer der – im Übrigen sehr markanten – Gemeindewohnanlage, Wien-Favoriten, Triester Straße 75–77, kein weiterer Bau des offenbar schwer kranken Architekten belegt, der die letzten Lebensjahre in seiner steirischen Heimat verbrachte. Fischl ist am 2. Juni 1936 ins Pflegezentrum der Barmherzigen Brüder nach Kainbach bei Graz (Johannes v. Gott) gekommen und dort am 21. Februar 1937 gestorben. Begraben ist er ebenfalls dort im kleinen Waldfriedhof ohne Grabstein.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fischl, Karl |
| ALTERNATIVNAMEN | Fischl-Pirkhänfeld, Karl Adalbert Andreas; Heinisch, Karl Adalbert Andreas (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Architekt |
| GEBURTSDATUM | 17. April 1871 |
| GEBURTSORT | Birkfeld, Österreich-Ungarn |
| STERBEDATUM | 21. Februar 1937 |
| STERBEORT | Kainbach bei Graz, Österreich |