Karl Friederich

Karl Friederich (* 8. April 1885 in Straßburg; † 17. September 1944 in Ulm) war ein deutscher Ingenieur und von 1925 bis 1944 Münsterbaumeister in Ulm.

1929 wurde er an der Technischen Hochschule Karlsruhe promoviert. Seine Dissertation Die Steinbearbeitung in ihrer Entwicklung vom 11. bis zum 18. Jahrhundert gilt bis heute als Standardwerk zur Geschichte der Steinbearbeitung. Darin stellte er die These auf, dass Steinmetzzeichen an Stapeln von Quadern angebracht wurden, um zu kennzeichnen, welche Arbeit bereits bezahlt wurde.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Friederich, Karl, Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg, abgerufen am 4. November 2017.
  2. ↑ Hans Eugen Specker, Reinhard Wortmann (Hrsg.): 600 Jahre Ulmer Münster. Festschrift. Kohlhammer, Ulm 1977, S. 4.
  3. ↑ Titeleintrag der Dissertation, Onlinekatalog, Südwestdeutscher Bibliotheksverbund, abgerufen am 4. November 2017.
  4. ↑ Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Band 55 (2006), S. 267.
Personendaten
NAME Friederich, Karl
KURZBESCHREIBUNG deutscher Ingenieur, Münsterbaumeister in Ulm
GEBURTSDATUM 8. April 1885
GEBURTSORT Straßburg
STERBEDATUM 17. September 1944
STERBEORT Ulm