Karl Gottschlich (* 23. Dezember 1703 in Neurode in der ehemaligen Grafschaft Glatz (heute zu Polen); † 10. September 1770) war deutscher Theologe, Jurist und Schriftsteller.
Gottschlich verdankte seine Elementarbildung dem Jesuitenorden, in den er 1719 eingetreten war. Zwei Jahre lang lehrte er dort die Humaniora, drei Jahre die Dichtkunst und 21 Jahre die höheren Wissenschaften. Er war auch Kanzler der Universität Olmütz, drei Jahre lang Rektor dieser Hochschule und fünf Jahre Vorsteher des dortigen Konvikts. Mit der philosophischen Magisterwürde vereinigte er noch den akademischen Grad eines Doktors des kanonischen Rechts und der Theologie.
Unter Gottschlichs Schriften, größtenteils dogmatischen und exegetischen Inhalts, sind vorzugsweise zu nennen:
Für die Rechtsgeschichte nicht unwichtig war folgendes von Gottschlich verfasstes Werk:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gottschlich, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theologe, Jurist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 23. Dezember 1703 |
| GEBURTSORT | Neurode in der ehemaligen Grafschaft Glatz (heute zu Polen) |
| STERBEDATUM | 10. September 1770 |