Karl Hillert (* 19. Januar 1927 in Berlin-Rahnsdorf; † 8. Januar 2004 in Berlin; vollständiger Name: Karl-Heinz Hillert) war ein deutscher Bildhauer, Grafiker und Maler.

Hillert begann eine Lehre als Maschinenschlosser. Gemäß Lexikon Künstler der DDR absolvierte Hillert Militärdienst im Zweiten Weltkrieg und geriet in Kriegsgefangenschaft. Von 1949 bis 1955 studierte er bei Alexander Gonda, Hans Uhlmann und Renée Sintenis an der Hochschule für Bildende Künste Berlin. Bei Sintenis war er Meisterschüler. Ab 1955 arbeitete er als freischaffender Künstler. An der Betriebsakademie der polygrafischen Industrie war er von 1959 bis 1960 als Dozent tätig. Er erhielt das Angebot einer Gastprofessur an der Hochschule der Künste Berlin, doch wurde ihm dies zu DDR-Zeiten untersagt. Erst 1990 konnte er die Professur annehmen.
Hillert war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Angekauft wurden seine Arbeiten vom Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg, Museum der bildenden Künste in Leipzig, der Universität Leipzig; sie befinden sich in der Sammlung der Staatlichen Museen zu Berlin im Schloss Köpenick, in den Staatlichen Museen Baden-Württemberg und dem Märkischen Museum Berlin.
Karl Hillert ist auf dem Evangelischen Friedhof Rahnsdorf-Wilhelmshagen in Berlin in der Abteilung C bestattet.
Am Bahnhofsvorplatz Rahnsdorf erinnert eine Gedenktafel an ihn.


| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hillert, Karl |
| ALTERNATIVNAMEN | Hillert, Karl-Heinz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer, Maler, Grafiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 19. Januar 1927 |
| GEBURTSORT | Berlin-Rahnsdorf |
| STERBEDATUM | 8. Januar 2004 |
| STERBEORT | Berlin-Rahnsdorf |