Karl Holdhaus

Karl Holdhaus (* 21. Jänner 1883 in Baden bei Wien; † 30. Juni 1975) war ein österreichischer Zoologe.

Leben

Holdhaus wuchs in Kärnten auf. An der Universität Wien studierte er Zoologie und Geologie. Ebenda wurde er 1905 zum Dr. phil. promoviert. Von 1905 bis 1949 arbeitete er am Naturhistorischen Museum in Wien. Nachdem Ludwig Ganglbauer verstorben war betreute Holdhaus dort die coleopterologische Sammlung. Zu deren Erweiterung trug er besonders durch Aufsammlungen in den Ostalpen bei. Ab 1933 war Holdhaus Direktor der Zoologischen Abteilung.

Holdhaus arbeitete in den Bereichen Geologie, Taxonomie, Biogeographie und Museologie, war aber vor allem Zoogeograph. Er erforschte die Mittelmeerländer, die europäischen Hochgebirge (besonders die Alpen und Karpaten), die durch die Eiszeiten des Pleistozäns bedingten Verbreitungsmuster der europäischen Fauna, die Fauna kontinentaler und ozeanischer Inseln sowie die Verbreitung der Insekten auf der Erde.

Veröffentlichungen

Literatur

Personendaten
NAME Holdhaus, Karl
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Zoologe
GEBURTSDATUM 21. Januar 1883
GEBURTSORT Baden bei Wien
STERBEDATUM 30. Juni 1975