Karl Lyncker (* 24. Februar 1823 in Kassel; † 20. Mai 1855 ebenda) war ein deutscher Heimatforscher und hessischer Sagensammler.
Karl Lyncker wurde 1823 als Sohn eines Kaufmanns in Kassel geboren. Er war von 1838 bis 1844 Schreiber beim Wolfhager Justizamt, wo er das städtische Archiv ordnete. Er wurde später Sekretär und Rechnungsführer bei der Verwaltung der Halberstadtschen Fräuleinstiftung in Kassel und wurde dann im Bankgeschäft tätig.
Lyncker war ab 1845 Mitglied des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. Seine Sagensammlung Deutsche Sagen und Sitten in hessischen Gauen überliefert 357 Erzählungen.
Karl Lyncker verstarb 1855 im Alter von 32 Jahren.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lyncker, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Heimatforscher und hessischer Sagensammler |
| GEBURTSDATUM | 24. Februar 1823 |
| GEBURTSORT | Kassel |
| STERBEDATUM | 20. Mai 1855 |
| STERBEORT | Kassel |