Menser absolvierte das Gymnasium Kreuzgasse in Köln und erhielt danach Kunstunterricht u.a. bei Wilhelm Albermann. Nach Studien- und Wanderjahren in Deutschland und dem europäischen Ausland lebte und arbeitete er seit 1907 in Bonn in einer eigenen Werkstatt. Seit 1917 unterrichtete er als akademischer Zeichenlehrer zunächst Mediziner, später auch Kunsthistoriker, Archäologen und andere Fachbereiche. 1918 oder 1920 erhielt er einen Ehrendoktor der medizinischen Fakultät.
Neben Skulpturen schuf Menser Büsten (u.a. von Universitätsprofessoren) und Plaketten. Anlässlich der Einweihung des von ihm geschaffenen Kriegerdenkmals der Universität Bonn wurde er 1926 zum Ehrenbürger der Universität ernannt.
Seit 1930 trägt ein Fußweg gegenüber dem von Menser entworfenen Waldfriedhof in Rhöndorf den Namen Dr.-Menser-Weg.
Theodor Fischer: Karl Menser. Von seinem Werk, dem Künstler und Menschen. Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1931.
Walter Küntzel (Hrsg.): Karl Menser. Madonnen. Verlag F. Bruckmann, München 1939.
Ferdinand Dahl: Katalog zur Ausstellung Kunstmedaillen – Medaillenkunst. Teil 2 (= Der Steckenreiter. Dem Münzvergnügen gewidmete Nebenstunden. Eine Münzpost der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e.V. Folge 87). Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde, Bonn 2013, S. 7 (mit 10 Abbildungen; smb.museum PDF).
↑Maria Günther: Das Zoologische Museum Alexander Koenig und sein Schöpfer. In: Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Stadtarchiv Bonn (Hrsg.) Bonner Geschichtsblätter: Jahrbuch des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins. Band 67, ISSN0068-0052, Bonn 2017, S. 267–288 (hier: S. 278).
12Ferdinand Dahl: Katalog zur Ausstellung Kunstmedaillen - Medaillenkunst. Teil 2 (= Der Steckenreiter. Dem Münzvergnügen gewidmete Nebenstunden. Eine Münzpost der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e.V. Folge 87). Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde, Bonn 2013, S. 7 PDF (Mementodes Originals vom 4. April 2015 im Internet Archive)Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ww2.smb.museum
↑Gabriele Zabel-Zottmann: Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn – Aufgestellt von 1970 bis 1991. Dissertation, Bonn 2012, S. 19. (uni-bonn.de)