Karl Moritz Rapp

Karl Moritz Rapp, 1822–1825

Karl Moritz Rapp (* 23. Dezember 1803 in Stuttgart; † 7. April 1883 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller, Sprachwissenschaftler, Übersetzer, Germanist, Anglist, Romanist und Lusitanist.

Leben und Werk

Rapp studierte in Tübingen und promovierte 1827 mit der Arbeit Versuch einer naturwissenschaftlichen Beleuchtung des Verhältnisses zwischen antiker Prosodie und dem modernen Sprachaccent (Stuttgart 1827). Nach ausgedehnten Reisen war er ab 1832 Privatdozent an der Eberhard Karls Universität Tübingen, wo er Adelbert von Keller zum Schüler hatte. 1837 erkrankte er und konnte erst 1844 seine Lehrtätigkeit wieder aufnehmen. Von 1852 bis 1880 lehrte er als außerordentlicher Professor für moderne Philologie und für romanische und slawische Sprachen (den Titel ohne die Bezüge trug er seit 1846).

Er schrieb Theaterstücke und übersetzte aus dem Lateinischen (Plautus), Englischen (Shakespeare), Spanischen und Portugiesischen, letzteres auch in schwäbische Mundart.

Werke

Karl Moritz Rapp, 1822–1825

Literatur