Karl Philipp Fischer (* 5. März 1807 in Herrenberg; † 25. Februar 1885 in Winnenden) war ein deutscher Philosoph.
Karl Philipp Fischer wurde Privatdozent, dann außerordentlicher Professor der Philosophie in Tübingen, wirkte seit 1841 als ordentlicher Professor in Erlangen, von wo er 1876 nach Cannstatt übersiedelte, und starb in der Heilanstalt Winnenthal bei Winnenden. Fischer gehört mit Christian Hermann Weiße und Immanuel Hermann von Fichte zu den Gründern der neuern Theistenschule, obgleich er nicht, wie Weiße, von Hegel, noch, wie Fichte, von seinem Vater, sondern von Schelling (in dessen späterer Periode) und dem Theosophen Franz Xaver von Baader angeregt worden ist.
Seit 1864 war er auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fischer, Karl Philipp |
| ALTERNATIVNAMEN | Fischer, Carl Philipp |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Autor und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 5. März 1807 |
| GEBURTSORT | Herrenberg |
| STERBEDATUM | 25. Februar 1885 |
| STERBEORT | Winnenden |