Carl Philipp Funke

Carl Philipp Funke (auch Karl Philipp Funke; * 13. Juli 1752 in Görtzschke; † 9. Juni 1807 in Altona) war ein deutscher Schriftsteller und Gymnasiallehrer.

Leben

Funke kam mit zehn Jahren an die Franckeschen Stiftungen und erhielt dort seine Schulbildung. Im Frühjahr 1770 wurde er an der Universität Halle immatrikuliert. Um sich sein Studium finanzieren zu können, begann er bei den Franckeschen Stiftungen im Mai 1771 zu unterrichten. Entsprechend seinen Fähigkeiten wurde er bereits im Herbst 1771 an die Lateinschule der Anstalt versetzt. 1776 folgte er einem Ruf als Inspektor und Lehrer der alten Sprachen an das Friedrichs-Gymnasium in Breslau.

Funke wurde 1781 Konrektor am Philanthropin Dessau und 1785 zudem Inspektor des dortigen Schullehrerseminars. Durch Fürst Ludwig Friedrich II. von Schwarzburg-Rudolstadt wurde er außerdem zum fürstlichen Erziehungs- oder Regierungsrat ernannt. Einem Ruf nach Erfurt konnte er 1806 aufgrund der kriegerischen Ereignissen nicht nachkommen. Seine schriftstellerische Arbeit leistete er hauptsächlich in Dessau. Neben seinen Hand- und Lehrbüchern veröffentlichte er als mehrbändiges Werk die Beschreibungen zu einem Bilderbuch von Friedrich Justin Bertuch.

Funke starb auf einer Dienstreise in Altona.

Werke (Auswahl)

Literatur