„Der Sekundant“ von Karl Prahl als Beispiel seines künstlerischen Schaffens
Prahl studierte zunächst an der hamburgischen Landeskunstschule in Hamburg und sodann 1902/1903 in München.
Während seines Studiums wurde er Mitglied der Wehrschaft Cheruskia Hamburg, dem späteren Corps Irminsul, dem er bis zu seinem Tode angehörte. Des Weiteren war er Mitglied der Hamburger FreimaurerlogeFerdinande Caroline.
Prahl war verheiratet mit Maria Kunde, die in Hamburg einen bekannten Kunstsalon unterhielt.
Er war Mitglied einer der wichtigsten Hamburger Künstlervereinigungen, der Hamburgischen Sezession. Er war zudem Mitglied der Hamburgischen Künstlerschaft. Seine Werke zeigen vornehmlich norddeutsche Landschaften und Personen.
Werke
Fritz Fischer: Suur Supp. Een Gropen vull Märken un anner Vertellen. Biller vun Karl Prahl. Verlag Pröpper, Hamburg 1938, DNB573349509.
Karl Prahl. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts.Band3: K–P. E. A. Seemann, Leipzig 1956, S.621 (Textarchiv– Internet Archive– Leseprobe).
125 Jahre Corps Irminsul. Elers & Walther, Hamburg 2005.
Die Hamburgische Secession, 1919–1933. Ausstellungskatalog Galerie Herold, Hamburg 1992.
Die Hamburgische Secession in der Sammlung Bunte. In: Heinz Spielmann (Hrsg.): Die Sammlung Hermann-Josef Bunte, Malerei um 1900. Sonderleistungen der Klassischen Moderne. Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Cismar 1996.
Heinz Spielmann (Hrsg.), Helmut R. Leppien: Die Hamburgische Secession, Der neue Realismus. Cismar, Hamburg 1996, S. 16–18.
Die Hamburgische Sezession. Ausstellungskatalog Hamburger Sparkasse, Hamburg 2003.
Friederike Weimar: Die Hamburgische Sezession. Fischerhude 2003, ISBN 3-88132-258-2.