Karl Rubner (* 1. August 1901 in Königsberg an der Eger; † 16. März 1988) war ein deutscher Sozialdemokrat, Gewerkschafter und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Rubner war als Bergarbeiter in Merkstein bei Aachen (Wurmrevier) schon früh politisch interessiert und aktiv. Er wurde 1923 Mitglied der SPD und gehörte dem Gemeinderat von Merkstein an.
Nach der „Machtergreifung“ 1933 wurde er zwischenzeitlich verhaftet. 1935 gründete er die Merksteiner Widerstandsgruppe, die er zwei Jahre lang leitete.
1938 ging Rubner ins Exil nach Belgien, wo er als Sekretär der freien Gewerkschaften tätig war. Später floh er nach Frankreich, dort wurde er im Lager Gurs interniert, aus dem er 1942 fliehen konnte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er ein führendes Mitglied der Aachener Gemeinschaft politisch verfolgter Sozialdemokraten und setzte seine Arbeit in der Gewerkschaft sowie der SPD fort, unter anderem als Stadtverordneter in Aachen. Ende 1946 war er Mitglied des 1. Ernannten Landtages Nordrhein-Westfalen, welcher von Ernst Gnoß geführt wurde.
Rubner lebte zuletzt in Aachen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rubner, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL, Gewerkschafter und Widerstandskämpfer |
| GEBURTSDATUM | 1. August 1901 |
| GEBURTSORT | Kynšperk nad Ohří |
| STERBEDATUM | 16. März 1988 |