Karl Stachelscheid

Karl Stachelscheid (* 23. Juni 1917 in Duisburg; † 6. Mai 1970 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler.

Leben

Nach Abschluss einer Maler- und Anstreicherlehre besuchte Karl Stachelscheid die Wuppertaler Meisterschule für das gestaltende Handwerk, Abteilung Malerei und farbige Wandgestaltung. 1934 wurde er an der von Hans Carp gegründeten, freien Kunstschule für Malerei und Grafik in Düsseldorf angenommen. Hier studierte er unter der Leitung von Jo Strahn bis 1939, um dann sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst in der Klasse von Wilhelm Schmurr, später bei Julius Paul Junghanns, bis 1945 fortzusetzen. In der Nachkriegszeit prägten ihn Studienreisen nach Luxemburg, Tirol, Italien und den USA. 1953 erhielt er ein Stipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI.

Karl Stachelscheid ist auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof begraben.

Künstlerische Entwicklung

Seine künstlerische Entwicklung nach 1945 zeichnet sich durch eine Lösung vom Rheinischen Impressionismus aus. Er experimentierte mit Kubismus, Expressionismus, Informel und mit figurativen und abstrakten Mischformen. Es war eine figürliche Kunst auf der Schwelle zur Abstraktion. Technisch beherrschte er viele Methoden, Materialien und Ausdrucksformen.

Ehrungen

Ausstellungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Ars Viva

Literatur

Personendaten
NAME Stachelscheid, Karl
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler
GEBURTSDATUM 23. Juni 1917
GEBURTSORT Duisburg
STERBEDATUM 6. Mai 1970
STERBEORT Düsseldorf