Karl W. Flessa

Karl Walter Flessa (* 3. August 1946 in Nürnberg) ist ein deutschamerikanischer Geologe, Zoologe und Paläontologe.

Flessa studierte Geologie am Lafayette College in Easton (Pennsylvania) mit dem Bachelor-Abschluss 1968 und wurde 1973 an der Brown University in Geologie promoviert. 1972 wurde er Assistant Professor an der State University of New York at Stony Brook und ab 1977 Assistant Professor, 1981 Associate Professor und 1987 Professor für Geowissenschaften und ab 1997 Professor für Ökologie und Evolutionsbiologie an der University of Arizona.

Er befasst sich mit Ökologie und Naturschutzbiologie des Colorado River Deltas, Biogeographie rezenter Muscheln, Taphonomie und Paläoökologie von Wirbellosen des Pleistozän bis zur Gegenwart im Golf von Kalifornien.

1988 bis 1991 war er Research Associate der Smithsonian Institution. 1983/84 war er mit einem Humboldt-Forschungspreis in Tübingen und danach in Birmingham.

1998 war er Präsident der Paleontological Society. 2018 wurde Flessa zum Fellow der American Association for the Advancement of Science ernannt.

Er ist seit 1950 US-Staatsbürger.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ 2018 Fellows. American Association for the Advancement of Science, abgerufen am 14. Mai 2019 (englisch).
Personendaten
NAME Flessa, Karl W.
ALTERNATIVNAMEN Flessa, Karl Walter (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutschamerikanischer Geologe, Zoologe und Paläontologe
GEBURTSDATUM 3. August 1946
GEBURTSORT Nürnberg