Karl Wilkes (* 21. April 1895 in Nickenich; † 2. November 1954 in Düsseldorf) war ein deutscher Archivar.
Wilkes besuchte das Gymnasium in Andernach und studierte anschließend Geschichte an der Universität Bonn. Von Mai 1915 bis 1917 war er als Soldat im Ersten Weltkrieg. 1921 wurde er mit einer Arbeit über die Zisterzienserabtei Himmerod bei Wilhelm Levison promoviert. 1929 wurde er mit der Herausgabe der Quellen zur Rechts- und Wirtschaftsgeschichte des Archidiakonats und Stiftes Xanten beauftragt. Seit 1935 war er Mitarbeiter der Archivberatungsstelle Rheinland. Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst kommissarischer Leiter der Trierer Stadtbibliothek, wurde er 1950 in Düsseldorf zum Landesoberarchivrat ernannt. 1952 wurde er Leiter der Archivberatungsstelle.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wilkes, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Archivar |
| GEBURTSDATUM | 21. April 1895 |
| GEBURTSORT | Nickenich |
| STERBEDATUM | 2. November 1954 |
| STERBEORT | Düsseldorf |