Karpie

Karpie
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Karpie (Polen)
Karpie (Polen)
Karpie
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Polkowice
Gmina: Przemków
Geographische Lage: 51° 32′ N, 15° 44′ OKoordinaten: 51° 32′ 4″ N, 15° 44′ 5″ O
Einwohner: 150 (2011)
Postleitzahl: 59-170
Kfz-Kennzeichen: DPL

Karpie (deutsch Karpfreiss) ist ein Ort in der Landgemeinde Przemków im Powiat Polkowicki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.

Geographie

Karpie liegt im Przemkowski Park Krajobrazowy (Landschaftspark Przemków), nordöstlich von Piotrowice und 3,5 km nordwestlich von Przemków. Der Boden ist nicht sehr ertragreich, aber sehr wasserreich. Nördlich des Ortes löst sich ein Talsandgebiet durch dauernde Geschiebemergelrücken auf.

Geschichte

Karpfreiss, auch Karpfreiß geschrieben, gehörte zum böhmischen Fürstentum Glogau. 1835 kaufte der Herzog von Schleswig-Holstein das Rittergut Karpfreiss, zuvor gehörte es oft wechselnden Grundherren (siehe Tabelle). Bis 1945 verwaltete die Stadt Sprottau den Ort, er gehörte zum Amtsbezirk Primkenau. Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort 1945 an Polen.

Der Ortsname leitet sich von einer Karpfenreuse her. Die Polen benannten den Ort Karpie, es ist das polnische Wort für Karpfen.

Grundherren

Bevölkerungsentwicklung

Dorfzählung von 1913

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

  1. 1 2 Główny Urząd Statystyczny, Ludność - struktura według ekonomicznych grup wieku Stand vom 31. März 2011, abgerufen am 11. Dezember 2025
  2. ↑ Autorenkollektiv: Zentralblatt für Mineralogie, Geologie und Paläontologie. 1940, S. 169.
  3. ↑ Felix Matuszkiewicz: Sprottauer Gasthöfe und Schankstätten. In: Sprottauer Heimatbrief. Nr. 8, 1956, S. 4.
  4. ↑ Minsterialblatt des Reichs- und Preussischen Ministerium des Innern. Carl Heymann Verlag, 1936.
  5. ↑ Bauernschaft Schlesien (Hrsg.): Wochenblatt der Bauernschaft Schlesien. Band 6, 1938, S. 1143.
  6. ↑ Heinrich Adamy: Die schlesischen Ortsnamen, ihre Entstehung und Bedeutung. Priebatsch’s Buchhandlung, Breslau 1889, S. 111.
  7. ↑ Friedrich Albert Zimmermann: Dominium Primkenau. 1791, S. 463.