Karsten Kemna

Karsten Kemna (* 5. März 1973 in Wuppertal) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler auf der Centerposition. Der 2,06 Meter große Kemna spielte in der Basketball-Bundesliga für Brandt Hagen und den SSV Ulm.

Karriere

Der aus Wuppertal stammende Kemna ist der Sohn basketballbegeisterter Eltern, die sich im Schiedsrichterwesen engagierten. Er spielte zwischen 1993 und 1997 am Iona College im US-Bundesstaat New York. Er kam in 101 Spielen für Iona zum Einsatz und erzielte insgesamt 143 Punkte sowie 142 Rebounds für die „Gaels“. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er zunächst für Brandt Hagen und dann für den SSV Ulm in der Basketball-Bundesliga aktiv. 1998 erreichte er mit den „Spatzen“ das Finale um die deutsche Meisterschaft, verlor dort aber mit 0:3 Spielen gegen Alba Berlin. Zudem sammelte er mit Ulm internationale Erfahrung in den Europapokalwettbewerben Korac Cup und Saporta Cup. Zeitweilig fungierte er als Ulmer Mannschaftskapitän. Laut Sonderheft 2000/01 des Fachblatts Basketball zeichneten ihn „Ehrgeiz, Kampf und Zuverlässigkeit“ aus.

Im Anschluss an die Saison 2000/01 ging Kemna in die 2. Bundesliga, spielte zunächst für den SC Rist Wedel (2001/02), dann vier Jahre für die Paderborn Baskets. In seiner letzten Saison (2005/06) holte Kemna mit den Ostwestfalen den Meistertitel in der Nordstaffel der zweiten Liga.

Im Anschluss an seine Spielerlaufbahn war Kemna als Trainer tätig, er betreute den TV 1864 Salzkotten (2006/07) in der Regionalliga. Beruflich wurde er im Bankwesen beschäftigt. Kemna ließ sich in Singapur nieder.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Karsten Kemna. In: FIBA. Archiviert vom Original; abgerufen am 29. August 2026.
  2. ↑ SSV Ulm - TVG Trier 1997/98. In: youtube.com. Abgerufen am 2. Dezember 2020 (ab 37:08min).
  3. ↑ Iona Men’s Basketball Record Book. Iona College, abgerufen am 29. August 2026 (englisch).
  4. ↑ Christian Klose: Kemna muss seine neue Rolle akzeptieren. In: Schwaebische.de. 19. Januar 2001, archiviert vom Original; abgerufen am 29. August 2026.
  5. ↑ Von Bourgain bis Walker. In: Deutscher Basketball Bund e. V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 40.
  6. ↑ Herren des SC Rist auf dem Prüfstand. In: Hamburger Abendblatt. 28. August 2001, archiviert vom Original; abgerufen am 18. Dezember 2016.
  7. ↑ Basketball-Urgestein Daniel Lieneke nimmt Abschied. In: Neue Westfälische. 10. März 2016, archiviert vom Original; abgerufen am 29. August 2026.
  8. ↑ Baskets verlieren gegen Salzkotten - Stark angefangen, dann stark nachgelassen. In: Playbasketball.de. 18. November 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2016; abgerufen am 18. Dezember 2016.
  9. ↑ Karsten Kemna Appointed New Managing Director of Crealogix Asia. In: Fintech News Singapore. 16. April 2020, abgerufen am 29. August 2026 (englisch).
Personendaten
NAME Kemna, Karsten
KURZBESCHREIBUNG deutscher Basketballspieler
GEBURTSDATUM 5. März 1973
GEBURTSORT Wuppertal