| Kasargodia sheebae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Kasargodia | ||||||||||||
| Raj, Kumar & Ng, 2025 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Kasargodia sheebae | ||||||||||||
| Kumar, Raj & Ng, 2025 |
Kasargodia sheebae ist eine Krabbenart in der Familie Gecarcinucidae und einziger Vertreter in der Gattung Kasargodia. Es handelt sich um eine Süßwasserkrabbe, die in den zentralen Westghats im Distrikt Kasaragod im indischen Bundesstaat Kerala vorkommt. Sie wurde hier in einem klaren Bergbach auf 800 m Höhe nachgewiesen, wo sie sich unter kleinen Steinen und Laubhaufen versteckt. Der Gattungsname ist vom Distrikt abgeleitet, der Artname ist der Ehefrau des Erstautors, Sheeba Smrithy Raj, gewidmet.
Der Carapax ist breiter als lang, nahezu rechteckig, niedrig und leicht konvex. Unteraugen- und Pterygostom-Region sind nahezu glatt, unbehaart und mit einzelnen niedrigen Streifen versehen. Die epigastrischen Kämme sind deutlich, ebenso die postorbitalen, wobei beide ineinander übergehen. Die Halsfurche ist flach und breit. Der Exorbitalzahn ist dreieckig, sein Innenrand leicht konkav und sein Außenrand deutlich länger als der innere. Vom vorderen Seitenrand ist er durch eine tiefe Kerbe getrennt. Der Epibranchialzahn liegt auf Höhe der postorbitalen Kämme, er ist niedrig, aber gut erkennbar. Der vordere Seitenrand ist leicht konvex, die beiden hinteren Seitenränder konvergieren leicht nach hinten. Das basale Antennenglied (verschmolzene Glieder 2 und 3) ist deutlich verlängert und sein Mittelteil eingeschnürt. Das vierte Antennenglied ist ebenfalls verlängert. Der Exopodit des dritten Maxillipeden trägt eine deutliche Geißel.
Die Schreitbeine sind relativ kurz. Zweiter und dritter Sternit sind bei Männchen nahezu verschmolzen und nur durch eine sehr flache Rinne getrennt. Dritter und vierter sind bis auf eine seitliche Kerbe vollständig verschmolzen. Das Pleon ist bei Männchen breit T-förmig, das Telson dreieckig und der sechste Somit rechteckig. Der achte Sternit ist durch das eingeklappte Pleon vollständig verdeckt. Die Sternopleonalhöhle reicht bei Männchen bis zu einer gedachten Linie durch den Ursprung der Coxae der Scherenbeine. Das Endglied des ersten Gonopodiums ist vom vorletzten Glied nicht klar abgegrenzt. Es ist konisch und hat etwa ein Drittel der Länge des vorletzten Glieds. Das zweite Gonopodium hat etwa 90 % der Länge des ersten. Es ist relativ kräftig, sein Endglied mit etwa 30 % der Länge des Basalglieds kurz und verjüngt sich, ist jedoch nicht geißelartig.
Der Carapax der Art ist bis zu 18,1 mm breit und 14,4 mm lang. Die Scherenbeine sind asymmetrisch. Das zweite Schreitbeinpaar ist das längste, das letzte das kürzeste. Der Carapax ist bräunlich-orange und, vor allem in hinteren und im Seitenbereich, mit zahlreichen schwarzen Flecken. Die Scherenbeine sind orange mit schwarzen Flecken an den Außenflächen. Die Meri der Schreitbeine sind braun bis gelbbraun mit zahlreichen schwarzen Flecken, Propodus und Zehen sind dunkelbraun und die Gelenke leuchtend orange. Die Bauchseite des Cephalothorax ist einschließlich der Mundwerkzeuge gleichmäßig orange.