| Comiso | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Sizilien | |
| Freies Gemeindekonsortium | Ragusa (RG) | |
| Lokale Bezeichnung | Còmmisu / U Còmisu | |
| Koordinaten | 36° 57′ N, 14° 36′ O | |
| Höhe | 209 m s.l.m. | |
| Fläche | 64,93 km² | |
| Einwohner | 30.437 (31. Dez. 2025) | |
| Fraktionen | Pedalino e Quaglio | |
| Postleitzahl | 97013 | |
| Vorwahl | 0932 | |
| ISTAT-Nummer | 088003 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Comisani | |
| Schutzpatron | San Biagio | |
| Website | Comiso | |
Comiso ist eine Gemeinde im Freien Gemeindekonsortium Ragusa in der Region Sizilien in Italien mit 30.437 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025).

Der Ort liegt 22 Kilometer westlich von Ragusa im Süden Siziliens. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft (Wein und Gemüse) und im Handwerk (Schmiedekunst, Schreinerei und Marmorverarbeitung).
Die Ortsteile sind Comiso, Pedalino und Quaglio.
Die Nachbargemeinden sind Chiaramonte Gulfi, Ragusa und Vittoria.
Comiso hat einen Bahnhof, der an der Bahnstrecke Canicattì–Syrakus liegt.
In der Antike war Comiso (griech. Kasmenai) eine griechische Kolonie. Die Stadt wurde 642 v. Chr. von Syrakusanern gegründet, 212 v. Chr. wurde sie von den Römern zerstört. 1693 wurde die Stadt bei einem Erdbeben stark beschädigt. Comiso wurde an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Ab 1984 stationierte die NATO auf dem heutigen Verkehrsflughafen Comiso BGM-109G Gryphon-Marschflugkörper, die 1987 aufgrund des INF-Vertrags wieder abgezogen wurden.
