| Katherine Rawls | |||||||||||||
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Katherine Rawls, 1935 | |||||||||||||
| Persönliche Informationen | |||||||||||||
| Name: | Katherine Louise Rawls | ||||||||||||
| Spitzname(n): | „Katy,“ „The Minnow“ | ||||||||||||
| Nationalität: | |||||||||||||
| Disziplin(en): | Kunst-, Turmspringen, Schwimmen. | ||||||||||||
| Verein: | Miami Beach Swimming Club | ||||||||||||
| Geburtstag: | 14. Juni 1917 | ||||||||||||
| Geburtsort: | Nashville, Tennessee | ||||||||||||
| Sterbedatum: | 8. April 1982 | ||||||||||||
| Sterbeort: | White Sulphur Springs, West Virginia | ||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||
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Medaillen
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Katherine Louise Rawls (* 14. Juni 1917 in Nashville, Tennessee; † 8. April 1982 in White Sulphur Springs, West Virginia) war eine US-amerikanische Schwimmerin und Wasserspringerin.
Rawls wurde in Nashville, Tennessee geboren. Sie wurde früh an den Wassersport herangeführt, lernte mit zwei Jahren Schwimmen und mit sieben Jahren Turmspringen. Rawls und ihre Schwestern Dorothy und Evelyn, die ebenfalls erfolgreiche Sportlerinnen waren, wurden bekannt als das „Rawls’ Diving Trio“. Auch ihre Schwester Peggy sowie ihr Bruder Sonny erzielten sportliche Erfolge.
Rawls sorgte bei den nationalen Schwimmmeisterschaften 1931 für eine Sensation, als sie im Alter von 14 Jahren Eleanor Holm über 300 Meter in neuer Weltrekordzeit besiegte und Gold errang. Nach ihrem Umzug nach Fort Lauderdale und einem Sponsoring durch die Stadt Miami, mit der sie daher fälschlicherweise oft in Verbindung gebracht wurde, nahm sie an den Qualifikationswettkämpfen für die Olympischen Sommerspiele 1932 in Los Angeles teil. Hier verfehlte sie überraschend die Qualifikation für Olympia, nachdem ihr Trainer sie angewiesen hatte, Kraft zu sparen und so auf dem letzten Qualifikationsrang drei ins Ziel zu kommen, wobei sie nur als Vierte abschloss. Direkt nach dieser Niederlage nahm Rawls an den Sprungwettbewerben teil und qualifizierte sich sensationell vor Georgia Coleman für die Spiele. Bei den Olympischen Spielen landete sie hinter eben jener Coleman im Kunstspringen auf Rang zwei und gewann die Silbermedaille.
Bei den nationalen Meisterschaften im September 1932 gelang es Rawls, Coleman wieder zu schlagen. Sie gewann bei diesem Event insgesamt vier nationale Titel, was zu diesem Zeitpunkt das Maximum bei diesem Event darstellte.
In den folgenden Jahren nahm Rawls mit großem Erfolg an diversen Wettbewerben teil. Die New York Times erklärte sie 1935 gar zur Favoritin in bis zu sieben der neun Wettbewerbe, je nachdem, an welchen sie teilnehmen würde. Ihre Paradedisziplinen waren das Lagenschwimmen und Distanzwettbewerbe. Beide waren jedoch zu dieser Zeit nicht olympisch. Sie qualifizierte sich für die 100 Meter Freistil und wurde bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin siebte im Einzel und gewann Bronze mit der 4-×-100-m-Freistilstaffel. Auch qualifizierte sie sich wieder für die Sprungwettbewerbe vom 3-Meter-Brett, wo sie im letzten Sprung überraschend von der erst 13-Jährigen Marjorie Gestring besiegt wurde. In der Folge konzentrierte sie sich mehr auf das Schwimmen als auf das Springen.
Im Jahr 1937, nur Stunden nachdem sie nach einer Tour aus Japan in San Francisco angekommen war, startete Rawls bei den nationalen Meisterschaften und gewann in den Folgetagen insgesamt vier Titel. Dafür wurde sie später von der Associated Press zur Sportlerin des Jahres gekürt und wurde Dritte bei der Wahl zum James E. Sullivan Award. Im Jahr 1938 gelang es Rawls, ihre vier nationalen Titel zu verteidigen. Zu diesem Zeitpunkt hielt sie 18 nationale Rekorde und war im Lagenschwimmen seit acht Jahren unbesiegt.
Rawls trat 1939 vom Schwimmsport zurück, nachdem die Olympischen Sommerspiele 1940 wegen des Zweiten Weltkrieges abgesagt worden waren. Sie nahm aber 1948 noch einmal an den nationalen Qualifikationen teil, schafft es aber nicht, sich für die Spiele in London zu qualifizieren.
Rawls erreichte in ihrer Karriere insgesamt 33 nationale Titel im Schwimmen und Wasserspringen und ist somit eine der erfolgreichsten Athleten bei diesen Wettbewerben.
Im November 1937 gaben Rawls’ Eltern ihre Verlobung mit William Starr bekannt. Am 18. Mai 1938 heiratete sie jedoch ohne das Wissen ihrer Mutter den Piloten Theodore H. Thompson. Sie begann danach, an der Thompson School of Aviation zu arbeiten. Den Pilotenschein hatte sie noch während ihrer aktiven Zeit als Schwimmerin erlangt. Rawls gehörte zu den ersten Pilotinnen der Women’s Auxiliary Ferrying Squadron, die im Zweiten Weltkrieg Flugzeuge und Material nach Europa überführten.
Im Jahr 1943 soll ihr Mann die Scheidung eingereicht haben, diesen Antrag aber zurückgezogen haben, da es sich um ein „Missverständnis“ handelte. Rawls arbeitete noch 20 Jahre im Greenbrier Hotel in White Sulphur Springs, West Virginia als Schwimmlehrerin.
Im Jahr 1965 war sie eine der ersten Geehrten, die in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen wurden. Rawls starb 1982 im Alter von 64 Jahren nach langen Jahren der Krankheit an Krebs.
| Personendaten | |
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| NAME | Rawls, Katherine |
| ALTERNATIVNAMEN | Rawls, Katherine Louise (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Wasserspringerin |
| GEBURTSDATUM | 14. Juni 1917 |
| GEBURTSORT | Nashville, Tennessee |
| STERBEDATUM | 8. April 1982 |
| STERBEORT | White Sulphur Springs, West Virginia |