
Katja Loher (* 1979 in Zürich) ist eine bildende Künstlerin aus der Schweiz, bekannt für ihre Videoskulpturen und Installationen, die oft biologische, planetarische und bewegungschoreographische Elemente in panoramaartige Vogelperspektiven integrieren. Diese werden in Ausstellungssituationen projiziert. Von Kunst-Kritikern werden sie als sinnträchtige alternative Dimensionen, in denen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenströmen bezeichnet. Lohers Kunstwerke enthalten häufig philosophische Fragen und ökologische Themen und wurden in Kunstmuseen unter anderem in Italien, Russland, China, und den USA gezeigt. Ihre Kunst ist auch in Sammlungen von Institutionen wie der Swissgrid, dem Perth Concert Hall Museum, und dem New Britain Museum of American Art vertreten.
Loher besuchte die Haute école d’art et de design in Genf (2000–2001), und die Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel (2001–2004), wo sie mit einem Bachelor of Arts beziehungsweise einem Kunstdiplom abschloss.
Loher begann früh in ihrer Karriere, die eigenen Kunstwerke auszustellen. Ein Jahr nach Abschluss ihres Studiums stellte sie in einer Gruppenausstellung der Ersten Moskau Biennale für zeitgenössische Kunst, Zürich, Neapel, Tel Aviv, und Sao Paulo aus. Im Jahr 2013 gab Loher ihr Solo-Debüt in New York City in der C24 Galerie, wo sie auch weitere Einzelausstellungen in den Jahren 2014, 2016 und 2018 hatte. Danach folgende Einzelausstellungen von Lohers Kunst fanden zwischen 2013 und 2020 in der Anya Tish Gallery in Houston, TX statt, sowie in der Andres Thalmann Gallery, Zürich, Schweiz, zwischen 2013 und 2018.
Die Liste der Kunstmuseen, in denen Lohers Kunstwerke ausgestellt wurden, umfasst folgende: Kunsthalle Palazzo (Basel, 2007), MAXXI Museum (Rom 2010), Haus für Kunst Uri (2013), Figge Art Museum (Davenport 2014), Telfair Museum of Art (Savannah, Georgia 2015), Eremitage Museum (Sankt Petersburg, Russland 2005), Today Art Museum (Peking, China 2016), Bruce Museum (Greenwich, CT 2017), Long Museum (Shanghai, China 2014), San Jose Kunstmuseum (San Jose, CA 2014), und New Britain Museum of American Art, New Britain, CT 2015.
Lohers audiovisuelle Installationen wurden auch auf vielen Freilichtausstellungen und Festivals auf der ganzen Welt gezeigt, darunter das Dublin Fringe Festival 2006, SURGE, 798 Arts Festival 2007 in Peking, das Prague Contemporary Art Festival im Jahr 2010, das Next Wave Festival der Brooklyn Academy of Music im Jahr 2014, das PULSE Festival (Savannah, GA) im Jahr 2015, die India Art Fair (Schweizerische Botschaft, Neu-Delhi, 2018), und das Nou Le Morne Festival (Mauritius (2019)).
In Bezug auf Auszeichnungen wurde Loher 2004 vom TV-Produktionszentrum in Zürich mit dem CreaTVty Award für neue Medien ausgezeichnet. Im Jahre 2008 erhielt sie eine sechsmonatige Künstlerresidenz in Berlin von der Kulturabteilung ihrer Heimatstadt Schaffhausen, und 2010 erhielt sie den Kunstkredit der Stadt Basel.
Lohers Werk wurde in Fachzeitschriften und Zeitungen, besprochen und in einer mehrbändigen Buchreihe vorgestellt, die von der Galerie Andres Thalmann veröffentlicht wurde.

Einige von Lohers Kunstinstallationen in den letzten Jahren waren:

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Loher, Katja |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer bildende Künstlerin |
| GEBURTSDATUM | 1979 |
| GEBURTSORT | Zürich |