2021 erhielt sie den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für herausragende journalistische Leistungen in Brennpunkten aktuellen Geschehens. Die Jury zeichnet Katrin Eigendorf für ihre „kenntnisreichen, ruhigen Analysen live am Ort des Geschehens“ und ihre „zuverlässigen Einordnungen“ der dramatischen Ereignisse aus. Auch wird ihr hinsichtlich ihres Wirkens für Frauen in Afghanistan „eine authentische Empathie für die Opfer eines historischen Versagens“ bescheinigt. Der Journalist Rüdiger Jungbluth erläutert darum an ihrem Beispiel, wie die Hanns Joachim Friedrichs fälschlich zugeschriebene Maxime, dass ein guter Journalist sich mit einer Sache, selbst einer guten nicht gemein machen sollte, auch von ihrem Namensgeber nicht immer eingehalten wurde.
2021 Die Zeitschrift Medium Magazin zeichnete sie für ihre Arbeit in der Kategorie „Reportage national“ als Journalistin des Jahres 2021 aus. Die Begründung der Jury: „Sie gibt denen eine Stimme, die sonst nicht gehört werden, schaut da hin, wo andere wegsehen, macht komplexe Probleme verständlich – kurz, sie hat all das, was eine außergewöhnliche Reporterin braucht.“
2022 Für „besondere journalistische Leistung“ wurde Katrin Eigendorf für ihre empathischen und mutigen Reportagen zur Lage der Frauen und Mädchen in Afghanistan mit dem Grimme-Preis 2022 ausgezeichnet.
2022 Für ihr jahrzehntelanges journalistisches Engagement in Krisen- und Kriegsgebieten erhielt Eigendorf den Sonderpreis der Jury des Robert-Geisendörfer-Preises 2022. „Mit ihren Berichten, Reportagen und Einordnungen prägt sie die Auslandsberichterstattung im deutschen Fernsehen in beispielgebender Weise“, so die Jury.
2022 In der Kategorie „Beste persönliche Leistung Information“ erhielt sie 2022 den Deutschen Fernsehpreis.
2022 wurde sie mit dem neu gestifteten Werner-Holzer-Preis für ausgezeichneten Auslandsjournalismus geehrt.
2022 erhielt sie den Winfried-Preis der Stadt Fulda „für ihre Arbeit, mit der sie den Opfern von Krieg, Vertreibung und Unterdrückung – aktuell in der Ukraine – eine Stimme gibt.“
Im Dezember 2022 zeichnete das Medium Magazin Eigendorf als „Journalistin des Jahres 2022“ aus.
Katrin Eigendorf erhielt im April 2023 den Martini-Preis der SPD Südpfalz, mit dem Personen ausgezeichnet werden, die sich um die „Demokratie, um politische Kultur, um Aufklärung und Wahrhaftigkeit im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben verdient gemacht haben.“
Im August 2023 wurde sie mit dem Augsburger Friedenspreis ausgezeichnet. Die Jury des Augsburger Friedenspreises begründete ihre Wahl mit den journalistischen Leistungen der Preisträgerin.
Ihr Sohn Philip Julius kam mit einer schweren Behinderung zur Welt und starb im Alter von 17 Jahren an einer Stoffwechselerkrankung. In Erinnerung an ihn und zur Unterstützung schwerbehinderter Kinder und deren Familien hat Eigendorf mit ihrem Mann den Philip-Julius-Verein gegründet.
Die gemeinsame Tochter Alexandra wurde unter dem Namen Aly Ryan als Popsängerin bekannt.
Jörg Eigendorf, Katrin Schut: Die Macher von Moskau: Aufstieg und Macht der neuen Business-Elite Rußlands (=Econ-Sachbuch; 26116). Econ-Taschenbuch-Verlag, Düsseldorf/Wien 1994, ISBN 3-612-26116-9.
Katrin Schut: 3 x (Tage) Paris: Stadtführer. Vista-Point-Verlag, Köln 1999, ISBN 3-88973-089-2.
Katrin Eigendorf: Putins Krieg – Wie die Menschen in der Ukraine für unsere Freiheit kämpfen. S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2022, ISBN 978-3-10-397195-8.
Katrin Eigendorf: Erzählen, was ist. S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2026, ISBN 978-3-10-397699-1
Literatur
Rita Kohlmaier. Katrin Eigendorf, In: Kriegsreporterinnen. Im Einsatz für Wahrheit und Frieden, Elisabeth Sandmann Verlag, München 2022, ISBN 978-3-949582-10-3, S. 18–25.