| Kaushikmon tuttingense | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Kaushikmon | ||||||||||||
| Mitra & Khamo, 2024 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Kaushikmon tuttingense | ||||||||||||
| Mitra & Khamo, 2024 |
Kaushikmon tuttingense ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Kaushikmon. Die Süßwasserkrabbe kommt in der Nähe von Tutting im Distrikt Upper Siang im Bundesstaat Arunachal Pradesh in Nordost-Indien in knapp 600 m Höhe vor. Hier bewohnt sie feuchten Boden nahe kleiner Wasserläufe, die sich aus den bewaldeten Höhen ergießen. Der Gattungsname ist dem indischen Zoologen Kaushik Deuti gewidmet, der Artname nach dem Ort des Vorkommens.
Der Carapax ist weniger als 20 mm breit, queroval, glatt, spärlich beborstet und leicht konvex. Die epigastrischen Kämme sind hoch, die postorbitalen runzelig und kaum erkennbar. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist breit-dreieckig, scharf und sein Außenrand gerade und dreimal länger als der innere. Der Epibranchialzahn ist klein und vom äußeren Augenhöhlenwinkel durch eine deutliche Kerbe abgegrenzt. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem gut entwickelten mittigen Zahn bewehrt. Die Antennulengruben sind breit und horizontal verlängert, die Antennen sind kurz und reichen bis zur Basis des jeweiligen Augenstiels. Die Palpe der Mandibel ist dreigliedrig, ihr Endsegment ist einfach gebaut und ungeteilt. Der Exopodit ist mit kurzen Borsten besetzt, überragt den vorn-seitlichen Winkel des Ischiums und hat keine Geißel.
Das rechte Scherenbein ist größer als das linke. Der Zahn am Ende des Carpus ist kräftig, Carpus und Merus sind runzelig und die Außenseite der Hand ist glatt. Die Schreitbeine sind mit kurzen Borsten besetzt, schlank und ihr Merus ist verlängert. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist flach und reicht nicht bis zum Seitenrand. Der Querkamm an den Sterniten 7 und 8 fehlt. Die Sternoabdominalhöhle der Männchen reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Mitte der Coxae beider Scherenbeine. Das Pleon der Männchen ist breit-dreieckig. Der sechste Somit ist rechteckig, das Telson dreieckig und etwas breiter als lang mit abgerundeter Spitze und geraden Seitenrändern.
Das erste Gonopodium reicht bis zum sternalen Druckknopf. Es hat ein relativ breites vorletztes Glied, der Innenrand ist gerade, der Außenrand in der Mitte leicht konvex und im körperfernen Bereich konkav. Das Endglied ist mit etwa 40 % der Länge des vorletzten relativ kurz. Die flexible Zone ist breit und U-förmig, die Rinne für das zweite Gonopodium liegt zur Mitte hin. Das zweite Gonopodium ist etwas länger als das erste, sein Endabschnitt ist etwa halb so lang wie das Grundglied. Die beiden Vulvae liegen auf dem sechsten Sterniten und berühren den Rand des fünften. Sie liegen weit auseinander, sind augenförmig, tief und nehmen ein Viertel der Länge des Sterniten ein.
Der Carapax ist schiefergrau, die Pereiopoden sind von oben betrachtet braun und die äußeren Teile der Hand sind porzellanweiß.