Kentkragen

Offener Kentkragen
Kragenecken bilden einen rechten Winkel

Der Kentkragen ist die klassische und am weitesten verbreitete Form von Umlegekragen insbesondere an Herrenhemden. Der Kragen hat eine mittlere Höhe und die Spitzen haben eine mittlere Länge im Vergleich zu anderen Hemdkragen.

Der Kentkragen entstand in den 1930er Jahren. Die Bezeichnung geht auf George, 1. Duke of Kent zurück durch den diese Kragenform bekannt wurde. Der Herzog soll nach einer Möglichkeit gesucht haben, einen großen Krawattenknoten (wie den damals beliebten doppelten Windsorknoten) zu tragen, ohne sich dabei beengt zu fühlen.

Eine Variante ist der New-Kent-Kragen, eine Mischung aus Haifisch- und Kent-Kragenform.

Es handelt es sich um einen Kentkragen, wenn die beiden Kragenecken etwa einen rechten Winkel bilden. Diese Form lässt viel Platz für den Krawattenknoten.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Ingrid Loschek: Mode- und Kostümlexikon. Rev. und erw. Aufl., Lizenz[ausg.]. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main Wien 1994, ISBN 978-3-7632-4278-8.