Geschichte
Der Schiffstyp wurde Anfang der 1970er Jahre als großer Ergänzungstyp des sehr erfolgreichen Typs Seebeck 36L für die Linienfahrt konzipiert. Die Schiffe der Baureihe sind als universell einsetzbare Semicontainerschiffe für die große Fahrt ausgelegt. Um den veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden, passte man den Key 26 durch einen höheren Decksöffnungsgrad an den Containertransport an und legte die Schiffe für eine etwas höhere Geschwindigkeit als beim Vorgänger aus. Angeboten wurde der Typ Key 26 zwar in vier Bauvarianten (Typ A, B, C und D), deren Laderaumsektionen sich durch unterschiedliche Decksöffnungsgrade, verschieden große Luken und Anordnung mit oder ohne Längsherft, die Ausrüstung mit oder ohne Zwischendecks, die Anordnung der Ballasttanks und die Ausrüstung mit verschiedenen Arten von Ladegeschirr unterschieden – geordert wurden letztlich nur zwei Einheiten des Typs C. Die beiden für die französische Reederei Navigation Mixte aus Marseille gebauten Schiffe zeichneten sich durch eine hohe Containerkapazität, Zwischendeck im Laderaum und die Ausstattung mit Kränen aus.
Die Bezeichnung Key 26 ist an den Bremer Schlüssel angelehnt, wobei das nachgestellte 26 für die Tragfähigkeit von rund 26.000 Tonnen steht. Mit der Namensgebung der beiden Schiffe wurden die beiden französischen Schauspieler Marcel Pagnol und Raimu geehrt.