Kim Christian Priemel (* 1977 in Delmenhorst) ist ein deutscher Wirtschaftshistoriker und Hochschullehrer an der Universität Oslo.
Priemel studierte von 1997 bis 2002 Neuere und Neueste Geschichte, Rechtswissenschaften, experimentelle Theologie sowie Englische Philologie an der Universität Freiburg und an der University of St Andrews (Schottland). 2002 schloss er in Freiburg sein Studium mit einer Magisterarbeit über die Handlungsspielräume von Wehrmachtsangehörigen im Rahmen des Holocaust in Litauen ab und arbeitete anschließend als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg. 2006 wurde er dort mit einer von Ulrich Herbert betreuten Arbeit über die Geschichte des Flick-Konzerns promoviert. Nach Stationen am Institut für Zeitgeschichte in München und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) war Priemel von 2009 bis 2016 Akademischer Rat und Dilthey Fellow (von 2012 bis 2016) an der Humboldt-Universität Berlin, wo er sich 2016 mit einer Studie über die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse habilitierte. Seit 2016 ist Priemel, unterbrochen von Forschungsaufenthalten am Deutschen Historischen Institut (DHI) London, am Wolfson College Cambridge und am Center for European Studies der Harvard University, Professor für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Oslo.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Priemel, Kim Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wirtschaftshistoriker und Hochschullehrer an der Universität Oslo |
| GEBURTSDATUM | 1977 |
| GEBURTSORT | Delmenhorst |