| Kim Jong Chan | |
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| Hangeul | 김종찬 |
| Revidierte Romanisierung |
Gim Jongchan |
| McCune- Reischauer |
Kim Jong-chan |
Kim Jong Chan (* 12. Februar 1936 in Japan) ist einer der zwölf südkoreanischen Kampfkunstmeister der Korea Taekwon-Do Association (KTA). Er war maßgeblich für die logistische Organisation bei der Gründung der International Taekwon-Do Federation (ITF) verantwortlich. Er ist Entwerfer des ITF-Emblems und der ITF-Plakette, Instruktor des ersten internationalen Kampfrichterlehrgangs, Ausrichter der ersten Weltmeisterschaft und Mitglied des vierten und sechsten ITF-Demonstrationsteams (1974 & 1979). 1982 legte er stillschweigend seine Ämter in der ITF sowie alle sonstigen Aufgaben im Taekwon-Do nieder, da er die umstrittenen politischen Äußerungen von General Choi in Nordkorea ablehnte. Heute lebt er in Vancouver, Kanada.
Kim Jong Chan wurde in Japan geboren und ging Ende des Zweiten Weltkriegs nach Korea. Dort begann er 1953 mit den Kampfkünsten unter Kim Bong Gil. 1956 trat er in die Akademie der Militärpolizei und studierte verschiedene Kampfkünste unter Kim Sung-bok. Mit Major Park gründete er 1957 die erste Taekwondo-Akademie der 7. Infanteriedivision unter der Leitung von General Ha. Er lernte dabei General Choi Hong Hi kennen.
1960 erhielt er den 2. Dan im Taekwon-Do und wurde 1962 zum Cheftrainer der Oh Do Kwan-Schule in Seoul ernannt. 1964 absolvierte er ein vier monatiges Training unter General Choi (in dieser Zeit wurden die 24 Taekwon-Do-Formen entwickelt) und unterstützte General Choi bei der Erstellung des ersten Taekwon-Do-Buches. 1966 wird die International Taekwon-Do Federation (ITF) gegründet, er wird Gründungsmitglied und zum Cheftrainer ernannt. Im gleichen Jahr wird Kim vom Innenminister zum ersten Taekwon-Do-Chefausbilder der koreanischen Polizei ernannt. 1967 entwickelt er den ersten internationalen Instruktorenkurs (IIC) für die ITF, bei dem die Teilnehmer mindestens den 4. Dan besitzen mussten. 1968 wird er nach Singapur eingeladen um das Taekwon-Do einzuführen, danach unterrichtet im malaysischen Bundesstaat Perak und organisiert 1969 die ersten malaysischen Taekwon-Do-Meisterschaften in Penang.
1970 ist er in Vancouver (British Columbia, Kanada), um gemeinsam mit Choi Chang-keun Taekwon-Do an der UBC, der SFU und verschiedenen High Schools zu demonstrieren. Mit Han Cha Kyo organisiert er 1971 gemeinsam die ersten Asiatischen Taekwon-Do-Meisterschaften in Hongkong.
1972 eröffnete er die erste Taekwon-Do Schule in Montreal und wird 1973 zum ersten Vorsitzenden des technischen Ausschusses der ITF ernannt. Im gleichen Jahr erhielt er seinen 7. Dan.
1974 organisierte er die weltweit erste Taekwon-Do-Meisterschaft im Montreal an der 24 Länder teilnahmen.
1977 studiert er Sportwissenschaften an der Concordia University in Kandas und zieht 1978 nach New Westminster, British Columbia, Kanada.
1981 erhält er den 8. Dan und wird zum Generalsekretär der ITF gewählt. Es erfolgt die Ernennung zum Vorsitzenden des Fusionsausschusses für die ITF, um mit der WT zu fusionieren und die Anerkennung von Taekwondo als olympische Sportart zu erreichen.
1982 legte er stillschweigend seine Ämter in der ITF sowie alle sonstigen Aufgaben im Taekwondo nieder, da er die umstrittenen politischen Äußerungen von General Choi in Nordkorea ablehnte.
1991 erfolgte seine Beförderung zum 9. Dan. Heute lebt er in Vancouver, British Columbia, Kanada und unterrichtet weiter das Taekwon-Do.
Im Jahr 2018 nahm Großmeister Kim Jong Chan an der Zeremonie zur zweiten Aufnahme in die „Australasian ITF Hall of Fame“ in Melbourne (Australien) teil, bei der er aufgrund seines bedeutenden Einflusses und seiner Verdienste in der Region als „Legende des Taekwon-Do“ geehrt wurde.
| Personendaten | |
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| NAME | Kim, Jong Chan |
| ALTERNATIVNAMEN | Kim, JC; Gim, Jongchan (revidierte Romanisierung); Kim, Jong-chan (McCune-Reischauer); 김종찬 (Hangeul) |
| KURZBESCHREIBUNG | südkoreanischer Kampfkunstmeister der Korea Taekwon-Do Association (KTA) |
| GEBURTSDATUM | 12. Februar 1936 |
| GEBURTSORT | Japan |