| Kingstown Kingstown | ||
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| Koordinaten | 13° 8′ 40″ N, 61° 13′ 33″ W | |
| Basisdaten | ||
| Staat | St. Vincent und die Grenadinen | |
| Parish | Saint George | |
| ISO 3166-2 | VC-04 | |
| Fläche | 4,9 km² | |
| Einwohner | 12.909 (2012) | |
| Dichte | 2.634,5 Ew./km² | |
| Gründung | 1722 | |
Kingstown | ||
Kingstown [] ist die Hauptstadt des Inselstaates St. Vincent und die Grenadinen im Parish Saint George an der Südküste der Insel St. Vincent. Mit 12.909 Einwohnern (Zensus 2012) auf einer Fläche von 4,9 km² ist sie die größte Stadt des Landes. Für 2021 wurde die Bevölkerung auf knapp über 13.000 Einwohner geschätzt.
Die Stadt ist der Sitz des Bistums Kingstown.
Dank ihres Seehafens ist die Stadt das Zentrum der landwirtschaftlichen Industrie des Landes und bietet von ihrem Fährhafen Verbindungen zu den südlich gelegenen Grenadinen an, insbesondere zur Insel Bequia. Kingstown ist der Heimathafen einiger bekannter Schiffe wie Paloma I, Syria Star, Zhen Hua 10 und A. v. Humboldt.
Der südöstlich der Stadt in der Ortschaft Arnos Vale gelegene Flughafen E.T. Joshua wurde im Februar 2017 stillgelegt und in ein Einkaufszentrum umgewandelt.
Die später von den britischen Kolonialherren Kingstown genannte Stadt wurde 1722 von den Franzosen gegründet. Im Pariser Frieden 1763 wurde St. Vincent an das Königreich Großbritannien abgetreten. Am 24. Januar 1793 legte William Bligh (bekannt durch die Meuterei auf der Bounty) mit der Providence im Hafen der Stadt an und brachte unter anderen Pflanzen die ersten Brotfruchtsetzlinge auf die Insel. Die ersten Bäume wurden im Botanischen Garten von St. Vincent gepflanzt, insgesamt sechs Arten ohne Samen. Im Botanischen Garten der Insel wächst noch heute ein Ableger eines der Original-Bäume.

